Rose träumt davon eine Sterneköchin zu werden und so ist das The Darlington das beste Sprungbrett. Dabei wäre sie am liebsten ganz weit weg von allem was diesen Namen trägt. Dazu gehört auch Logan Darlington, der selbst ebenfalls so wenig wie möglich mit seiner Familie zu tun haben will. Aber als ein neuer Küchenchef gebraucht wird, bleibt ihm nichts anderes übrig als auszuhelfen. Als er an seinem neuen Arbeitsplatz ankommt, bleibt für einen Moment seine Welt stehen. Denn er hätte nicht gedacht, die junge Frau die dort steht, jemals wiederzusehen.Das letzte Buch der Reihe behandelt wichtige Themen und ich möchte vorab sagen, dass es wichtig ist, dass darüber gesprochen wird. Dass es Mut erfordert und es einem in der Gesellschaft schwer gemacht wird. Was ich also im Buch schwierig fand, lag eher an der Umsetzung und nicht weil ich den Betroffenen etwas absprechen möchte.Zu Rose: Ihr Traum ist es Köchin zu werden, doch ihre Leidenschaft fürs Kochen fand ich nicht besonders präsent. Vielleicht lag es daran dass sie "nur" Küchenhilfe ist, und man sie kaum selbstständig kochen sieht. Zudem fand ich Rose sehr anstrengend und unsympathisch. Sie verurteilt die ganze Familie Darlington, nimmt es ihren besten Freundinnen übel, dass diese mit den Söhnen zusammen sind und hätte am liebsten, dass diese ihre Beziehung beenden. Dabei hat sie selbst etwas mit einem am laufen und hält es nicht für nötig, sich bei den Freundinnen zu entschuldigen, die zudem alles wegwischen was sie sagt. Dass sie den Freundinnen gegenüber, wenn auch scherzhaft, von einem Auftragskiller spricht, hat für mich das Fass zum Überlaufen gebracht. Zudem bietet sie einer Person, die ein Alkoholproblem hat, gleich zwei Gläser an. Ich verstehe bis zum Ende nicht, was Logan an ihr mochte.Logan selbst war ein sehr angenehmer Mensch. Er lebt abseits des Rummels um die Familie und hält sich aus allem raus. Er will nur ihn Ruhe sein Restaurant führen und wirkte auch sonst sehr sympathisch.Der Schreibstil war relativ flüssig und ließ sich leicht lesen. Von den Themen her ging es viel um das Oberhaupt der Familie und so gab es Stellen die keine leichte Kost waren und mich emotional abgeholt haben. Außerdem wurde der Wunsch geäußert, im riesigen Luxushotel rein vegan zu kochen. Ich selbst esse gerne vegan, doch ich finde eine rein vegane Küche zu übertrieben.Insgesamt fand ich das Buch durchs Rose's Charakter eher anstrengend, auch wenn ich später bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen konnte warum sie so denkt fand ich ihre Haltung manchmal einfach zu extrem.