Das Buch hat mich emotional komplett zerstört. Und dann diese Plottwists...
Gott, hat mich dieses Buch zerstört. Die ersten beiden Bände waren ja schon kein leichter Romance-Stoff, aber dieses Buch? Emotionalität pur. Diesmal geht es um Leo und seine Jugendliebe Mia, die sich in einem ständigen On-Off-Status befindet. Es war auf alle Fälle schön wieder in das Preston-Universum einzutauchen und wie eine Art Heimkommen. Auch wenn die angesprochenen Themen defintiv nicht einfach waren, hat einen der Schreibstil dennoch nicht losgelassen und man wollte weiter- und weiterlesen. Und einfach nur grandios fand ich die Plottwist, die die Autorin hier mehrmals hingelegt hat und die wirklich mich immer überrascht haben. Und genau das soll ja ein Buch machen, einen überraschen und mitreissen. Das Buch lebt aber auch von den beiden Protas: Leo und Mia. Leo in seiner Entwicklung und seinen Gedankengängen zu verfolgen war einfach nur grandios. Ich fand es nur schade, dass am Ende nicht aufgeklärt wurde, an welcher neurodiversen "Störung" Leo leidet. Mia ist auch kein schlechter Charakter, aber manchmal hat es mich schon geärgert, dass sie Leo wieder mal von sich wegstößt. Ihre Gründe konnte ich später nachvollziehen, aber es waren trotzdem immer wieder frustrierend, weil ich einfach mit Leo dann immer wieder mitgelitten habe. Es ist echt schwer in der Reihe einen Favoriten herauszusuchen, aber wenn ich müsste, würde ich diesen wählen, einfach weil ich mich mit Leo einfach am meisten identifizieren konnte.Mein Fazit: Grandioser Abschluss der Reihe, aber wie auch bei den anderen Bändern, Vorsicht - es ist kein Feelgood-Liebesroman, auch wenn es das Cover suggeriert.