Tolles Buch mit relativ vielen Trigger-Warnungen
"Losing Logan" erzählt vom 4. Preston-Spross Logan und Aubrey, die erst seit kurzem in Winbury wohnt.Das Taschenbuch von Jay McLean umfasst 462 Seiten Geschichte und wurde 2025 im Ravensburger Verlag veröffentlicht. Die Originalausgabe erschien bereits 2017 unter dem Titel "Logan - A Preston Brothers Novel" und wurde von Sarah Heidelberger ins Deutsche übersetzt. Das Buch ist der zweite Teil der Preston Brothers-Reihe.Ich habe vor einiger Zeit bereits den ersten Teil der Reihe gelesen und bin daher gut in die Geschichte hinein gekommen. Für einen Preston Brothers-Neuling könnte es schwierig mit den vielen Namen geben, weswegen ich empfehlen würde, die Reihe unbedingt mit dem ersten Band zu beginnen. Ein Personenverzeichnis hätte dem Buch diesbezüglich gut getan. Immerhin gibt es hinten im Umschlag eine Übersicht über die Familie Preston. Wie schon beim ersten Teil ist der Schreibstil von Jay McLean flüssig zu lesen und die erzeugte Spannung entwickelt eine nicht zu unterschätzende Sogkraft, die es einem teilweise unendlich schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Mir persönlich hat der erste Teil besser gefallen. Das liegt aber vermutlich daran, dass mir die Protagonisten im ersten Band mehr liegen als die Hauptfiguren in diesem Teil der Reihe. Zu meckern gibt es nämlich auch bei Logans Geschichte nichts. Sie ist spannend, unvorhersehbar und aufwühlend. Auch mit Gefühlen wird nicht gegeizt. Die expliziten Szenen sind nur angedeutet und nicht allzu ausführlich beschrieben.Die Szenerie ist eine typische Kleinstadt in den USA. Die Autorin verschwendt kaum Zeit mit nähreren Beschreibungen, was der Geschichte aber auch nicht schadet. Im ersten Teil wird zumindest das Preston-Haus ein bisschen ausführlicher beschrieben, so dass man sich ein gutes Bild machen kann.Die Figuren sind echt, authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar. Sowohl der Kleinstadt-Charakter als auch der Zusammenhalt innerhalb der Familie kommen deutlich raus.Fazit: Ein wunderbares Buch zum Mitfühlen, Mitweinen und Mitfiebern. Es bleibt mir nichts anderes übrig, als eine absolute Leseempfehlung auszusprechen. Diese Buch, die ganze Reihe, ist einfach klasse!