Originelle Idee, überraschende Wendungen und ein Ende, das mich emotional getroffen hat! Medizinisch fragwürdig, aber absolut fesselnd!
Eine originelle Thriller-Idee, jede Menge Wendungen und ein Ende, das mich wirklich getroffen hat!Not Quite Dead Yet hat mich vor allem mit seiner ungewöhnlichen Grundidee neugierig gemacht. Einen Thriller mit einer solchen Ausgangssituation hatte ich bisher noch nicht gelesen, und allein das macht die Geschichte für mich zu etwas Besonderem. Die Vorstellung, unter diesen Umständen selbst nach Antworten suchen zu müssen, ist gleichermaßen faszinierend wie erschreckend.Natürlich muss man bei der medizinischen Grundlage der Geschichte das eine oder andere Auge zudrücken. Wie realistisch das Ganze tatsächlich ist, wage ich doch stark zu bezweifeln. Allerdings habe ich mich davon bewusst nicht allzu sehr ablenken lassen. Denn auch wenn die medizinischen Hintergründe ziemlich fragwürdig wirken, fand ich das Gedankenspiel dahinter unglaublich interessant. Manchmal darf eine Geschichte eben auch ein wenig mit der Realität spielen, solange die Umsetzung spannend bleibt.Und an Spannung mangelt es hier definitiv nicht! Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt, eigene Vermutungen aufgestellt und versucht, die verschiedenen Puzzleteile zusammenzusetzen. Immer wenn ich dachte, ich hätte etwas durchschaut, kam die nächste Wendung und brachte meine Überlegungen wieder durcheinander. Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte immer wieder neue Fragen aufwirft und man dadurch ständig weiterlesen möchte.Was ich allerdings nicht erwartet hatte, war, wie sehr mich das Buch am Ende emotional treffen würde. Während ich mich über weite Strecken vor allem auf die Geheimnisse und die Suche nach Antworten konzentriert hatte, hat mich die Geschichte zum Schluss auf einer ganz anderen Ebene erwischt. Das Ende hat mich wirklich mitgenommen und noch einmal ganz anders auf die Ereignisse zurückblicken lassen. Gerade diese emotionale Komponente hat das Buch für mich besonders gemacht.Mein Fazit:Not Quite Dead Yet ist ein spannender, wendungsreicher Thriller mit einer erfrischend ungewöhnlichen Idee. Über die medizinische Glaubwürdigkeit lässt sich sicherlich streiten, aber für mich stand hier vor allem das faszinierende Gedankenspiel im Vordergrund. Die vielen unerwarteten Entwicklungen haben mich bis zum Schluss miträtseln lassen, und das emotionale Ende hat mich überraschend hart getroffen.Ein Thriller, der nicht nur Spannung liefert, sondern am Ende auch mitten ins Herz trifft. Wirklich gut gemacht!