"Die Skaland-Saga - A Curse Carved in Bone" von Danielle L. Jensen ist der zweite und finale Teil der Reihe und kann nur in Verbindung mit Band eins gelesen werden, da die Story direkt dort weitergeht, wo der erste endet. Ich fand den Auftakt wirklich gut und daher war ich sehr gespannt, wie es rund um Freya und Bjorn weitergeht, aber war schnell enttäuscht. Das Buch war einfach nur anstrengend und wurde erst zum Ende hin angenehmer, auch wenn immernoch nicht gut. Da Bjorn Freya verraten hatte, ist das Vertrauen ziemlich angeknackst, was mehr als deutlich geäußert wird. Es wird unglaublich viel gejammert, weil man sich doch liebt, aber das Vertrauen weg ist, weil man soooo verletzt ist. Aber man fühlt sich immernoch angezogen, aber das geht auf gar keinen Fall. Das war immer die selbe Leier, mindestens die Hälfte des Buches lang und das war einfach nur anstrengend. Ich kann verstehen, dass Freya ihre Probleme mit Vertrauen und allem hatte, aber es war wirklich nur Gejammer. Die Story kam überrhaupt nicht voran. Zwar haben sie Bjorns Mutter besucht und Freya hat andere Schicksalfreie kennengelernt, aber sonst gab es nur viel Gerede und eben das Gejammer. Dazu habe ich oft den Kopf schütteln müssen, weil Dinge passiert sind, die einfach nicht gepasst haben. Zum Beispiel sind Freya und Bjorn in einem Kreis aus Runen gefangen, in dem Snorri getötet wird. Bjorn läuft immer wieder im Kreis, vermeided es zu dem Blutfleck zu gucken oder ihn ausversehen zu betreten. Hat dann aber ein Stelldichein mit Freya genau neben der Stelle, an der sein Vater gestorben ist. Passte für mich nicht. Solche Sachen sich leider häufiger passiert. Dazu kommt, dass irgendwie jeder Charakter hauptsächlich auf sich geachtet hat. Es ging immer darum, was die eine Person will, immer "ich,ich,ich". Das war im ersten Band nicht so. Alles in allem war das Buch einfach nur anstrengend und ich war froh, als es dann durch war. Ich vergebe zwei Sterne, da es zum Ende hin etwas besser wurde.