Da ist noch Luft nach oben...
Regine Kölpin Die Zweisteins Familie formt den Chrakter Knaur 2025 Die Geschichte lief - für mich - meistens zu ruhig. Ab und zu gab es Stolperfallen oder Bergchen, die überwunden werden mussten. Aber die waren relativ zügig wieder geglättet. Es war zwar für mich überwiegend langweilig, trotzdem hat mich "irgendwas" an der Geschichte gefesselt, denn ich hab das Buch ausgelesen. Teilweise war es auch witzig, aber ich fand das ganze zu oberflächlich und wartete, wie bei einem Vulkan, auf den Ausbruch, der aber nicht wirklich kam. Am Schreibstil liegt es definitiv nicht, die Autorin kann schreiben, sonst hätte ich das Buch schnell weggelegt. Die Charaktere waren oberflächlich. Am Besten gefielen mir Junas Kinder, die fand ich irgendwie top. Die könnte man weiter ausbauen. Junas Schwiegermama fand ich nicht gut entwickelt, denn die ist weder konsequent noch liebenswert. Der zweite Architekt war auch nicht wirklich gut gestaltet. Wenn er doch kein Geld hat, wie kann er dann was kaufen und seinen Entwurf ausführen bzw. bauen? Nee, da war zu vieles, was einfach nicht plausibel war. Junas Auto gefiel mir. Es war sehr spannend zu erfahren, ob es jetzt doch noch schlapp macht. Der Nordseeflair kam für mich überhaupt nicht rüber. Urlaub möchte ich da nicht machen. Auch kam das Ende zu schnell und zu undramatisch und wirkte einfach so abgefertigt. Der Roman hätte ein schönes Ende verdient. Mein - Lesezeichenfees - Fazit:Also es waren einige gute Ansätze drin und ich hab das Buch zu Ende gelesen, aber insgesamt gesehen, hätte es dann doch spannender, plausibler und überraschender sein können. Die Charaktere hätten mehr Tiefgang verdient. Insgesamt gesehen 3 Sterne.