Auf der Highschool waren Caleb und Amber das Traumpaar, bis Caleb von einem Tag auf den anderen aus Ambers Leben verschwindet. Sie lenkt sich mit ihrem Kunststudium ab, findet neue Freunde, einen Freund. Als die Ferien anstehen, kehrt sie zurück nach Hazelwood, um ihrer Mutter unter die Arme zu greifen. Bis plötzlich Caleb wieder vor ihr steht. Und er bleibt nicht der einzige unerwartete Besucher für Amber.Der erste Band konnte mich mit dem Inhalt nicht ganz überzeugen, aufgrund des lockeren Schreibstils habe ich Band 2 eine Chance gegeben.Amber mochte ich gerne und auch Caleb war ein netter junger Mann. Ambers Leidenschaft fürs Malen war dezent eingebaut und ich konnte mir ihre Zeichnungen vorstellen. Bei Caleb konnte ich den Ärger, den er gegenüber einer Person empfindet gut nachvollziehen.Harvey fand ich, war so ein unsympathischer Charakter und ich konnte nicht verstehen, warum sich nicht alle zusammen tun und ihn verscheuchen, oder warum Amber das mit sich machen lässt.Dass Caleb aus Ambers Leben verschwindet, verrät schon der Klappentext, allerdings fand ich den Grund für ihre Trennung unlogisch, nichts, was man nicht hinbekommen würde. So fand ich auch im Buch den Konflikt nicht wirklich gelungen und ich konnte die Probleme der Protagonisten nicht nachvollziehen.Gestört hat mich, dass es wieder einmal eins dieser Bücher war, das nach hundert Seiten zu Ende gewesen wäre, hätten die Protagonisten einfach mal miteinander geredet. Stattdessen läuft Amber weg. Dann bietet sich die perfekte Gelegenheit, damit sie unter vier Augen reden können, ich hab schon darauf gehofft und es passierte nichts. Den Schreibstil fand ich größtenteils und Anfang recht angenehm, obwohl ich nicht so wirklich ins Buch hineingekommen bin. Ich weiß nicht, ob es mir vorher nicht aufgefallen war, aber irgendwann ist mir aufgefallen, dass die Autorin sehr viele Ausrufezeichen benutzt (sieben auf drei Seiten, und an Stellen, wo sie meiner Meinung nach nicht hingepasst haben). Ich fand den Schreibstil sehr jugendlich, einfach gehalten, was ihn zwar gut lesbar machte, aber dazu führte, dass ich mich als zu alt für das Buch fand. So fand ich auch die intime Szene nicht gelungen.Das Buch hat einen leichten musikalischen Touch, was ich gut beschrieben fand, so dass diese Szenen mir am besten im Gedächtnis geblieben sind. Für mich endet die Reihe hier, denn wirklich überzeugt, hat das Buch mich nicht.