Weihnachten in Schweden, Ponys und tolle Protagonisten.
Ida und Elsa genießen den Winter auf der Insel Lillasund. Alles ist schön geschmückt und es wird auch fleißig an einer Weihnachtsaufführung gearbeitet. Die beiden Freundinnen haben eine Rolle und auch ihre Ponys sind mit dabei. Aber jemand scheint etwas gegen die Aufführung zu haben und stiftet Chaos, doch wer könnte das sein?Ida als Hauptperson hat mir gut gefallen. Sie verbringt Zeit mit ihren Freunden und ihrem Pony, springt über ihren eigenen Schatten und legt sich ins Zeug, um niemanden zu enttäuschen. Ihre Freunde Elsa, Mikkel und Oscar sind sympathisch und mit der Gruppe hat man eine gute Zeit. Die Handlung ist schön. Es geht um schwedische Traditionen in der Weihnachtszeit und um die Aufführung. Das wird etwas durch den Unruhestifter aufgelockert und allgemein geht es um die Themen Freundschaft, Mut und Zusammenhalt. Schweden als Setting mochte ich gerne und ich finde es gut, dass es hinten ein paar Erklärungen zu den verwendeten schwedischen Wörtern gibt. Die Geschichte hat ein paar Illustrationen. Die sind liebevoll und ergänzen die Geschichte gut. Der Schreibstil ist nicht schlecht, konnte mich aber auch nicht wirklich fesseln. Man kommt gut durch die Geschichte und der Text passt zur Zielgruppe. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der ein winterliches Schweden besuchen möchte und sich für Ponys interessiert. Durch das Setting fühlt man sich wohl und die Geschichte vermittelt wichtige sowie schöne Botschaften.