Kurzweiliger und unterhaltsamer 2. Band der Reihe. Es passiert viel. Die Spannung wird von Anfang an kontinuierlich aufgebaut.
Inhalt:Karlskrona 1910. Marlene hat es geschafft. Zusammen mit ihrer Freundin Liv kann sie nun das geerbte Wildhüterhaus zum Leben erwecken, um Frauen in Not einen Rückzugsort zu schaffen. Doch kaum eingezogen, taucht ein junger Mann auf, der ihrem verstorbenen Ehemann sehr ähnlich sieht und alles auf den Kopf stellt, woran sie geglaubt hat. Von Oskar ist Marlene zudem enttäuscht. Gerade erst hat sie ihm ihr Herz geöffnet und dann stellt sie fest, dass er ein weitreichendes Geheimnis vor ihr hat. Liv hingegen ist bereit sich neu zu binden und möchte sich von ihrem Ehemann Sten Boregard scheiden lassen. Doch obwohl alles wie eine Formsache aussieht, findet Sten Wege um ihr das Leben schwer zu machen. Plötzlich stehen beide Frauen da und müssen wieder einmal um ihr Glück kämpfen. Das jedoch scheint weit entfernt zu sein......Leseeindruck:"Die Frauen vom Rosenhag - Sehnsucht nach Freiheit" ist der zweite Band um die mutigen Frauen Marlene und Liv. Es beginnt genau dort, wo der erste Band aufgehört hat. Nämlich mit dem Auftauchen eines jungen Mannes, der für einigen Wirbel sorgt und der auch einen eigenen Erzählstrang bekommen hat. Wie schon im Vorgänger, kommen jeweils auch Oskar, Marlene und Liv zu Wort. Durch die wechselnden Perspektiven baut der Roman von Anfang an Spannung auf. Außerdem passiert sehr viel. Meine ersten Gedanken waren: wie jetzt gibt es für alle ein eigenes Drama? Ist das nicht zu viel des Guten? Doch weit gefehlt. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat das Ganze eine Sogwirkung entwickelt, die mich kaum das Buch aus der Hand legen lassen hat. Immer, wenn ich dachte, das war es jetzt, kam eine neue Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe. Teilweise waren diese so heftig, dass ich dachte: das war es jetzt. Aber Marlene und Liv haben mich überrascht, ihr Krönchen gerichtet und versucht sich nicht unter kriegen zu lassen.Fazit:"Die Frauen vom Rosenhag - Sehnsucht nach Freiheit" konnte mich genauso begeistern wie der erste Band. Ich hatte unterhaltsame und kurzweilige Lesestunden. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.