<span ;="" style="font-size:17px">"Pflege war immer das Stiefkind der Politik und wird es auch bleiben."<span ;="" style="font-size:17px">Es ist Vorweihnachtszeit und der Pflegenotstand schlägt zu. Aufgrund eines plötzlichen Streiks müssen flächendeckend die Pflegeheime schließen. Es wird eine Sonderverordnung erlassen, die vorsieht, dass Familien mit genügend räumlichen Kapazitäten einen Heimbewohner aufnehmen und versorgen müssen. So ergeht es auch Annett und Stefan, die auf einmal neben ihren beiden Kindern auch Herrn Jankowski auf ihrem Sofa sitzen haben.<span ;="" style="font-size:17px">Was wie ein schlechter Scherz und eigentlich undenkbar klingt, wird von Seite zu Seite dieses Buches realer, vorstellbarer und vor allem nachvollziehbarer. Die Gefühle schwanken beim Lesen von Unmöglichkeit über Frechheit bis hin zu Mitgefühl. Aber für wen eigentlich? Für die Familien, die zur Nächstenliebe gezwungen werden, oder für die Alten, die buchstäblich auf dem Abstellgleis stehen, unerwünscht, ja ungeliebt sind?! Natürlich ist diese Geschichte ein fiktives Konstrukt, das auch mit viel Humor und gut geschönt angegangen wird und trotzdem lohnt es sich, diese Fiktion gründlich zu überdenken, damit es eben keine Realität werden muss. Der Pflegenotstand geht uns alle etwas an. Hier wird auf eine unterhaltsame Art und Weise darauf aufmerksam gemacht, was das Problem aber nicht unbedingt kleiner oder unwichtiger werden lässt.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_251218_224157_829.sdocx-->