An einer gigantischen Lenin-Statue wird ein Toter gefunden. Es handelt sich hierbei um einen bekannten Unternehmer aus der Gegend, welcher erschossen wurde. Sofort übernehmen Kommissar Stephan Möllenkamp und sein Team die Ermittlungen. Offenbar erhielt das Opfer Drohbriefe und hatte Konflikte mit einer Motorradgang. Doch Gertrud Boekhoff, eine Journalistin, hat plötzlich Neuigkeiten, die dem Fall eine ganz andere Wendung bringen. Abgesehen davon bereiten auch verschickte Milzbrandbriefe der Polizei Kopfzerbrechen.
Bei diesem Buch handelt es sich bereits um den 4. Teil der Küstenkrimireihe um Krimininalkommissar Stephan Möllenkamp. Das Buch kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, da mich die Story gleich angesprochen hat. Aber auch der wunderbare Schreibstil , welcher mir ausgesprochen gut gefallen hat, hatte seinen Anteil daran. Die Zusammenarbeit während der Ermittlungen zwischen deutscher und niederländischer Polizei fand ich interessant und gut dargestellt. Ebenso die historischen Rückblenden in die damalige DDR fand ich sehr informativ. Man merkt, dass die Autorin Historikerin ist. Alles in allem hat mich die Handlung von der ersten Seite an gut unterhalten und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, da ich unbedingt erfahren wollte, was noch alles passiert und wer der Mörder ist. Schön fand ich auch, dass man einiges aus dem Privatleben der Beteiligten erfahren konnte und dies mit einer sanften Prise Humor unterstrichen wurde. Der friesische Dialekt wurde gut eingearbeitet und es gab auch Übersetzungen dazu. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, wenn ich auch am Ende ein klein wenig das Gefühl bekam, dass dem Buch aufgrund der vielen Informationen ein paar Seiten mehr gut getan hätte.
Ich vergebe 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung. Auch werde ich die Vorgängerbände in nächster Zeit lesen und mir die Autorin, welche ich bis jetzt noch nicht kannte, gut merken.