Dieses Buch hat sich für mich angefühlt wie ein Wiedersehen mit einer alten, geliebten Stimme. Ich bin unglaublich dankbar, dass Lucinda Rileys Sohn ihr literarisches Erbe weiterführt und wir auch heute noch in ihre Geschichten eintauchen dürfen. ¿Von den ersten Seiten an war ich wieder mittendrin: in Irland, in Ballymore, bei Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen. Sorchas Jugend, ihre erste große Liebe zu dem stillen, musikalischen Con und die tragischen Entscheidungen, die ihr Leben früh prägen, werden mit so viel Gefühl erzählt, dass man gar nicht anders kann, als mitzufühlen. ¿Der Zeitsprung ins London der 1960er Jahre bringt eine ganz eigene Dynamik mit sich - voller Aufbruchsstimmung, Musik und Träume, aber auch dunkler Schatten aus der Vergangenheit. Besonders gelungen fand ich die zeitlichen Verstrickungen und wie sich alte Wunden, Schuld und Neid langsam zu einem unausweichlichen Drama verweben.¿ Mein Fazit:Für mich war das Lesen wie Nachhausekommen: vertraut, emotional, atmosphärisch. Eine Geschichte über Liebe, Verlust und die Folgen von Entscheidungen, die lange nachhallen - und ein würdiges Werk im Geist von Lucinda Riley, das ich sehr gern gelesen habe. ¿