Das Buch "Where the Devil waits at Midnight" ist der erste Teil der Seven Sins Reihe von der Autorin Aspen Skye und ich war schon sehr auf die Geschichte gespannt, da mir sowohl Cover als aus Klappentext sehr gefallen haben.Der Schreibstil der Autorin ist einnehmend und sehr atmosphärisch. Bereits zu Beginn erschafft Aspen Skyr eine bedrückende Stimmung, die sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman zieht. Man spürt förmlich, dass hinter den Mauern von Saint Michael's etwas nicht stimmt und genau dieses unterschwellige Gefühl sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Das Setting in Form des Internates Saint Michael's konnte mich sehr begeistern. Die Einrichtung an sich wirkt düster, beklemmend und alles andere als sicher. Statt Schutz vermittelt der Ort eher das Gefühl eines Käfigs und jedes Aufbegehren gegen die äußerst strengen Regeln wird hart bestraft. Permanent spürt man ein leichtes Unbehagen, was aber dafür sorgt, dass man als Leser wissen möchte, wie es Aubrielle an diesem Ort ergeht.Die Story an sich bietet eine gute Abwechslung zwischen dieser bedrückenden und düsteren Atmosphäre, aber auch leichten Fantasyelementen, die sich sehr gut in die Geschichte einfügen und sehr gut zu Saint Michael's passen. Auch die spicy Szenen mochte ich sehr gerne. Sie fügen sich ebenfalls sehr gut in die Story ein und entstehen ehr aus der Entwicklung der Figuren heraus. Dadurch passen sie perfekt zur Handlung und zur intensiven Atmosphäre des Romans.Die Charaktere wurden ebenfalls von der Autorin sehr gut gestaltet und wirken interessant und vielschichtig. Aubrielle ist eine starke und interessante Protagonistin, deren Wunsch Freiheit ist. In einer Welt, in der Frauen kaum Mitspracherecht besitzen und Gehorsam über allem steht, möchte sie ihren eigenen Weg gehen. Dass sie nach Saint Michael's geschickt wird, um gebrochen und gefügig gemacht zu werden, macht ihre Situation nicht einfacher. Pater Lucien Graves ist ebenso faszinierend. Er ist eher undurchsichtig und geheimnisvoll. Man spürt von Beginn an, dass er etwas verbirgt und dass er eteas Düstefes an sich hat. Seine Präsenz ist intensiv und sorgt dafür, dass man nie genau weiß, woran man bei ihm ist. Die Beziehung zwischen ihm und Aubrille mochte ich sehr gerne. Ihre Dynamik ist von Anfang an intensiv, verboten und voller Spannung. Ihre gegenseitige Anziehung entwickelt sich langsam, wird mit jeder Begegnung stärker und sorgt für zahlreiche Momente, die vor Spannung und Emotionen knistern. Was es aber mit Lucien genau auf sich hat und was Aubrielle in Saint Michael's alles erlebt, das müsst ihr selbst lesen.Mir hat "Where the Devil waits at Midnight" insgesamt sehr gut gefallen. Ich mochte die düstere Atmosphäre, das Setting und auch die Charaktere unglaublich gerne. Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Aubrielle und Lucien weitergeht und vergebe diesem Buch volle fünf Sterne.