Nachdem mir bereits Fall into Dreams richtig gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf Chesters Geschichte gefreut und für mich konnte Hold on to Hopes den ersten Band sogar noch übertreffen.
Ava und Chester lernen sich durch einen ungewöhnlichen Deal kennen: Ava begleitet ihn als Fake-Date zur Hochzeit seines Bruders Raymond. Was zunächst nach einer klaren Abmachung klingt, entwickelt sich nach und nach zu einer gefühlvollen und authentischen Liebesgeschichte, die mich von Anfang bis Ende mitgenommen hat.
Besonders begeistert hat mich Ava. Obwohl sie sich aus finanzieller Not als Escort ausgibt und dadurch auf Chester trifft, bleibt sie ihren Werten und Prinzipien immer treu. Ihr Traum, den Food Truck, den sie gemeinsam mit ihrem verstorbenen Bruder eröffnen wollte, mit der Vision Ein Essen + 1 doch noch Wirklichkeit werden zu lassen, hat mich sehr berührt und ihr noch mehr Tiefe verliehen.
Mit Chester musste ich dagegen erst warm werden. Anfangs wirkte er auf mich wie der typische Partygänger. Umso schöner fand ich seine glaubwürdige Entwicklung. Er erkennt, dass er Verantwortung übernehmen muss nicht nur für sich selbst, sondern auch für sein Team und den Club. Gerade diese Veränderung macht ihn zu einem unglaublich sympathischen Charakter.
Ein echtes Highlight war für mich außerdem Balu. Der Streuner, der hinter dem Hope auftaucht und von Ava seinen Namen bekommt, ist weit mehr als nur ein niedlicher Hund. Die Verbindung zwischen ihm und Chester hat mich tief berührt und zeigt auf eine wunderschöne Weise, wie sehr beide voneinander profitieren. Nicht nur Balu braucht Chester auch Chester braucht Balu.
Auch die Familie Walker hat mein Herz wieder im Sturm erobert. Besonders Florence und Raymond bringen mit ihrer warmherzigen Art zusätzliche Tiefe in die Geschichte und sorgen für einige meiner liebsten Momente.
Amy Baxter verbindet Fake Dating, Slow Burn, Humor, emotionale Tiefe und liebenswerte Charaktere zu einer Geschichte, die weit mehr ist als eine klassische Liebesgeschichte. Ich habe mitgelacht, mitgefiebert und mitgefühlt und freue mich jetzt schon sehr auf Florences Geschichte.
4,5 Sterne