Alice und ihr Ehemann Tom machen sich nach einem schweren Schicksalsschlag mit ihrem Camper auf den Weg nach Kanada. Unbeschwert starten sie ihre Reise und freuen sich besonders auf die Olympischen Spiele, die den Abschluss ihres Trips bilden sollen.
Als sie unterwegs dem jungen Paar Jenny und Simon begegnen, bieten sie den beiden nicht nur ihre Hilfe, sondern auch eine Mitfahrgelegenheit an, die dankbar angenommen wird.
Was Alice und Tom zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Jenny und Simon werden wegen Mordes von der Polizei gesucht. Durch Zufall kommt Alice der Wahrheit auf die Spur. Kaum hat sie Tom darüber informiert, werden die beiden jedoch in ihrem eigenen Camper zu Geiseln. Es kommt zu einem Handgemenge zwischen Tom und Simon, aus dem Simon als Sieger hervorgeht. Tom bleibt verletzt und kampfunfähig im Wohnmobil zurück, während Alice gezwungen wird, den Camper weiterzufahren.
Auf der weiteren Reise ereignen sich zahlreiche weitere Verbrechen. Darauf möchte ich allerdings nicht näher eingehen, um nichts vorwegzunehmen und nicht zu spoilern.
Alice und Tom wirken trotz ihrer Hilflosigkeit sympathisch und authentisch. Jenny und Simon hingegen benehmen sich durchgehend unmöglich und machen es einem schwer, auch nur ansatzweise Verständnis für sie aufzubringen.
Die Reise durch die kanadische Wildnis wird sehr anschaulich beschrieben, sodass man sich die Umgebung gut vorstellen kann. Auch die zunehmende Ausweglosigkeit und Hilflosigkeit von Alice und Tom wird glaubhaft vermittelt.
Das Ende ist nachvollziehbar und in sich schlüssig.
Für mich war es zwar keine übermäßig spannende Geschichte, dennoch ließ sie sich angenehm und zügig lesen. Insgesamt eine gute Unterhaltung für zwischendurch.