Das Glück schmeckt nach Meer, Band 1: Für PR- und Eventmanagerin Annika ist gerade einiges im Umbruch: Sie verliert ihren Job, da die Firma Insolvenz anmelden muss, und dann liegt auch noch das Kündigungsschreiben für ihre geliebte Stuttgarter Wohnung im Briefkasten. Des Weiteren hat sie geerbt: Ihre verstorbene Tante hat sie als Alleinerbin eingesetzt, aber nur unter der Bedingung, dass sie nach Maasholm an der Schlei zieht und die Bonbonkocherei weiterführt. Wie bitte? Ihrer frisch verliebten Tochter Lena wird das nicht gefallen. Aber sind der Job- und Wohnungsverlust vielleicht die Anstösse, die sie braucht, um ihrem Leben eine neue Wendung zu verleihen?
Erster Eindruck: Das Cover vermittelt mir ein Gefühl von Ferien, Freiheit sehr schön.
Annika hat mir gleich gut gefallen: Sie ist geschieden, lebt mit Lena allein in ihrer schönen Wohnung, hat zu ihrem Ex-Mann Paul aber noch guten Kontakt das ist toll, im Besonderen für die gemeinsame Tochter. Das Erbe hat sie kalt erwischt, denn sie bedauert, dass sie ihre Tante, die Schwester ihrer ebenfalls bereits verstorbenen Mutter, nicht kennengelernt hat. Aber an die Bonbonkocherei, die bereits ihr Grossvater führte, kann sie sich noch gut erinnern. Sie weiss auch, dass er jeweils ganz spezielle Bonbons hergestellt hat, mit speziellen Aromaölen, von denen die Empfänger nicht wussten, dass sie genau diese benötigten. Ob auch ihre Tante diese Bonbons hergestellt hat?
Die Eröffnung, dass sie nach Maasholm ziehen möchte, kommt bei Lena wie erwartet nicht gut an. Gar nicht gut. Das schmerzt zutiefst, aber sie hat das Gefühl, dass sie dies nun für sich machen muss. Lena ist mittlerweile 16 Jahre alt und würde eh nicht mehr lange bei ihr zu Hause wohnen bleiben. Dass sie bei ihrem Vater Paul und dessen neuer Familie einziehen kann, lindert den Abschiedsschmerz nur wenig.
Die Gemeinschaft auf Maasholm hat mir sehr gut gefallen: Die Bonbonkocherei ist seit jeher beliebt und Annika wird gut aufgenommen. Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und mich sehr gut unterhalten. Von mir gibt es 4 Sterne; ich freue mich auf die Fortsetzung.