Der nun schon 26. Band der Reihe um Agatha Raisin von M. C. Beaton war für mich einer der schwächeren. Wie immer ist die konstante in diesem Buch Agatha mit ihren Launen und ihrem authentischen und treffsicheren Stil zu ermitteln und dabei nie ganz die Männer aus dem Auge zu verlieren. Wie immer sind wir in den Cotswolds, da wo Agatha Zuhause ist und ihr in diesem Teil eine neue Therapeutin im Ort das Leben ganz schön kompliziert macht. Diese versucht Geheimnisse aus Agathas Vergangenheit auszugraben und ihr damit das Leben schwer zu machen. Doch eines Tages ist besagte Frau tot und darüber hinaus noch der ein oder andere Mensch aus dem Dorf. Wird Agatha das Rätsel lösen? Die Figuren sind alle wie aus den anderen Teilen, teilweise bereits bekannte Gesichter. Agatha ist natürlich nicht everbodys Darling aber sie wird gern gehabt. Dazu kommen dann noch die schönen Schauplätze und der gewohnt gute Schreibstil von M. C. Beaton. Man fliegt nur so durch die Seiten und fühlt sich Zuhause. Eine perfekte Lektüre für einen Urlaub. Jedoch, auch das gehört für mich zur Wahrheit, war dies eher ein schwächerer Teil der Reihe. Durch die vielen Nebencharaktere kommt man schnell durcheinander, schon gar wenn man nicht viel Erfahrung in der Reihe hat. Dennoch war es wieder eine schöne Zeit und ich freue mich noch ein paar Bücher der Autorin zu lesen, auch wenn sie leider schon nicht mehr unter uns lebt.