Der Schreibstil von Eden Finley ist wie bis jetzt bei jedem ihrer Bücher - sehr angenehm. Man kommt problemlos in die Geschichte und kann sowohl den Charakteren als auch der Handlung selbst super folgen.
Was mir an Peyton und Levi sehr gut gefallen hat ist, wie sie sich nicht nur gegenseitig ergänzen, sondern auch je nach Situation ihre jeweiligen Rollen tauschen beziehungsweise anpassen. So ist Peyton zum Beispiel in vielen Situationen der selbstbewusste Quarterback mit der für viele Sportler typischen Arroganz. Gleichzeitig hat er in der Beziehung mit Levi jedoch kein Problem damit, seine Unerfahrenheit zu zeigen und zu kommunizieren, dass er Anleitung braucht.
Die Handlung hatte für mich dieses mal leider leichte Schwächen. Es hat sich sehr lange sehr viel um das Aufwachsen der beiden Protagonisten gedreht, dass es sich hier um ähnliche Voraussetzungen und doch ganz andere Umstände gehandelt hat. Da hat sich die Geschichte nach einiger Zeit doch etwas im Kreis gedreht. Gleichzeitig wurde der erwartbare Wendepunkt sehr schnell abgearbeitet. Das hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht.
Davon abgesehen handelt es sich auch bei Football Royalty um ein Buch das man gerne anfängt, weil man sich schon zu Beginn auf das Happy End freut und der Weg dahin ein Lächeln ins Gesicht und ein wohliges Gefühl hinterlässt.