LaRynn und Deacon erben gemeinsam ein ziemlich baufälliges Haus ¿. Sie hat das Geld theortisch aus ihrem Treuhandfonds, kommt aber nur durch eine Heirat daran, während Deacon das nötige handwerkliche Können hat. Die Lösung, eine Zweckehe mit Ablaufdatum. Blöd nur, dass die beiden sich seit ihrer gemeinsamen Vergangenheit eigentlich überhaupt nicht ausstehen können... ¿Die beiden zusammen, waren zu Beginn eine absolute Katastrophe und genau deshalb hat es mir so viel Spaß gemacht ¿. Dieses ständige Sticheln und Provozieren, während eigentlich von Anfang an diese Anziehung spürbar ist. Teilweise haben sie sich wie ein altes Ehepaar benommen und ich musste wirklich öfter schmunzeln ¿¿LaRynn ist impulsiv, manchmal etwas kindisch und macht es Deacon definitiv nicht leicht. Trotzdem ist schnell klar, dass hinter ihrer großen Klappe auch viel Unsicherheit steckt. Bei Deacon dagegen erfährt man, dass sie ihm eigentlich schon damals mehr bedeutet hat, als LaRynn überhaupt wusste ¿Interessant fand ich, wie nach und nach ihre Vergangenheit aufgearbeitet wird und man dadurch immer besser versteht, warum die beiden heute so miteinander umgehen. Beide müssen lernen, endlich über ihre Gefühle zu sprechen, anstatt immer nur dagegen anzukämpfen oder davonzulaufen ¿¿¿¿Ein kleiner Kritikpunkt von mir, dass sie mir manchmal etwas zu sehr in alte Teenager-Muster zurückgefallen sind. Jedoch hat es irgendwie zu ihrer gemeinsamen Geschichte und Entwicklung gepasst ¿Der Schreibstil war sehr angenehm und die Mischung aus Second Chance und Haters to Lovers hat für mich richtig gut funktioniert. Und das Ende? Ein bisschen kitschig, aber genau richtig! ¿¿¿Eine humorvolle, emotionale Romance mit vielen Streitigkeiten, Anziehung und zwei Menschen, die erst lernen müssen, miteinander statt gegeneinander zu kämpfen ¿