Eine Sommerreise hilft, sich selbst zu finden ¿ schönes Thema, doch die Umsetzung hat mich nicht berührt
Klappentext:Lena ist eine Frau, wie viele sie kennen: engagiert, stark, zuverlässig - aber ständig am Limit. Als Mutter mit Vollzeitjob und Dauerleistende jongliert sie Tag für Tag ein Leben voller To-Dos. Immer mit dem Gefühl: Nur wenn sie perfekt ist und ständig etwas leistet, ist sie auch wertvoll. Als ihr Körper die Reißleine zieht, schickt das Leben sie auf eine Reise. Widerwillig steigt sie in den alten Bulli namens Berta und fährt los Richtung Italien. Zwischen Pannen, Pasta und unerwarteten Begegnungen wird aus einem durchgeplanten Trip ein Sommer voller Überraschungen. Lena beginnt zu begreifen: Sie muss nichts leisten, um liebenswert zu sein. Sie ist keine Last - sondern ein Geschenk! Fazit:Ich liebe Limoncello, insofern hat mich der Titel direkt angesprochen. Auch der Klappentext hat mich angesprochen und neugierig gemacht auf die Reise nach Italien, die ich von der Couch aus miterleben wollte. Die Idee, Coachinginhalte mit einer lockeren Geschichte zu verbinden und eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger über innere Kritiker und Lebensstiländerungen zu sprechen, fand ich charmant. Da ich bislang noch kein Buch der Autorin gelesen hatte, war es ein Debüt für mich.Doch leider hat mich die Geschichte nicht abgeholt. Die Protagonistin Lena hat mich nicht angesprochen, irgendwann hat sich mich fast genervt. Dadurch habe ich mich schlecht auf die kleinen Coachinginhalte einlassen können, habe sie mehr gestreift, als wirklich gelesen. Ich denke, für alle, die sich mit der Protagonistin identifizieren oder diese zumindest mit einer wohlwollenderen Brille betrachten können, ist es ein gut geschriebenes Buch für Denkanstöße. Ich habe es zur Seite gelegt und mir einen Limoncello gegönnt.