Matías Néspolos mutiger und brillanter Debütroman nimmt den Leser mit auf eine Achterbahnfahrt. Durch eine Gegend voller Kriminalität und Entbehrungen. Angesiedelt im Buenos Aires zur Zeit des argentinischen Finanzcrashs und aus der Sicht des zwanzigjährigen Gringo erzählt der Roman die Geschichte zweier Jungen an der Schwelle zum Erwachsensein, die keine andere Wahl haben, als sich dem Bandenkrieg anzuschließen, der ihre Gemeinde beherrscht. Zumindest Gringos Freund Chueco glaubt, dass sie keine Wahl haben. Er ist entschlossen, sich als hart genug zu erweisen, um in El Jetitas Gang aufgenommen zu werden, aber klug genug, um sein eigener Herr zu bleiben. Gringo ist intelligenter. Er weiß, dass Gangs so nicht funktionieren: Man gehorcht dem Anführer, sonst . . . Als die beiden immer tiefer in einen erbitterten Kampf zwischen El Jetita und seinem Rivalen Charly um die Kontrolle über die Drogen und die Prostitution des Viertels hineingezogen werden, sieht Gringo ein Leben voller Liebe und Verlust vor seinen Augen vorbeiziehen. Ein paar Tage zuvor scherzte er noch mit Chueco über das Katzentöten. Jetzt kämpft er um seine Haut.