Ein schöner Roman, der mit wenig Drama auskommt. Liebe ich!
"Gott ist nicht nur ein Gott der immerzu Segen schenkt. Er ist auch Jesus, der Mann der Schmerzen" Zitat Seite 95Mal abgesehen davon, dass dieses Zitat theologisch nicht astrein ist, hat es mich sehr berührt. Ich würde sagen, dies ist der Kern der Geschichte. Kann ich mich auch auf einen Gott verlassen, der Schmerz in meinem Leben zulässt? Kommen wir zum allgemeinen Teil. Mehr als den Klappentext möchte ich zum Inhalt nicht verraten. Ich bin von Anfang an in der Geschichte versunken und konnte mir das Setting gut vorstellen. Ich mochte die Charaktere und fand es schön, dass wir die Hintergründe häppchenweise erfahren haben. Natürlich ist vieles vorhersehbar, aber ich denke wir wünschen uns doch auch, dass es so ausgeht oder? Mir hat besonders gut gefallen, dass es relativ wenig Drama gab. Ich mag es nicht, wenn man Dinge unnötig aufbläht und verkompliziert. Einzig die Hintergründe der Rebellion fand ich etwas langweilig und habe ich frecher weise einfach nur quergelesen. Tut mir leid James, deine Sorgen diesbezüglich waren für mich uninteressant.Der christliche Glaube war grundsätzlich präsent und wurde gelebt, durch Gebete und Gespräche. Hätte es mehr sein dürfen? Für mich auf jeden Fall, aber ich denke hier ist man schon gut dabei. Zusammenfassend, eine wirklich schöne berührende Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Wer wie ich kein überaus großes Drama mag, wird hier fündig. Das Buch war für mich größtenteils spannend und ich habe es kaum aus den Händen legen können.