
Im zweiten Teil seiner Trilogie rund um die fiktive Kleinstadt Vaim
erzählt Literaturnobelpreisträger Jon Fosse von Männern und Frauen, von den Abgründen unseres Zusammenlebens und den so beunruhigenden wie geheimnisvollen Aspekten unserer Existenz.
Der Gast kommt in Vaim an, der Kleinstadt am Fjord. Wie lange er dort bleiben wird, weiß er noch nicht. Im völlig ausgestorben wirkenden Hotel wird er von der herrischen Besitzerin Brita empfangen, die ihn zu erkennen scheint, obwohl er sich nicht an sie erinnert. Er lässt sein Gepäck im Hotel zurück und erkundet die Stadt. Er isst in einem Restaurant, das ebenfalls Brita gehört. Nach und nach bemerkt er, dass ihm seine Habseligkeiten abhandenkommen. Er verliert alle seine Besitztümer sowie sein Selbstbewusstsein und schließlich sogar seine Freiheit: Er wird das Hotel nicht mehr verlassen.
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