
Am Tag der Gesellenprüfung kündigt er seinen Job, um sich einen Traum zu erfüllen: Seine Weltreise beginnt er am Straßenrand, den Daumen rausstreckend und in der Hoffnung auf Anhalter. In den folgenden zwei Jahren legt er tausende Kilometer zurück, ohne Geld und ohne in ein Flugzeug zu steigen. Er schläft auf Parkbänken, Sofas fremder Familien, oder in einer Bambushütte eines indigenen Stammes auf Vanuatu, einem Inselstaat im Pazifik. Fahrradplatten, Überfälle, Lebensmittelvergiftungen, nichts kann ihn aufhalten.
Als Marinus schließlich in sein kleines Heimatdorf zurückkehrt, hat er auch eine innere Reise erlebt. Seine Erlebnisse haben ihm gezeigt: Mut ist ansteckend, es lohnt sich, auf das Gute zu vertrauen, und wir schaffen alle mehr, als wir denken.
Man muss sich nicht am anderen Ende der Welt durch den Dschungel kämpfen, aber jeder kann seine eigenen Grenzen verschieben.
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