Mashood Khan kennt die Sprache der Straße. Nicht aus Filmen, sondern aus eigener Erfahrung. Als Jugendlicher driftet er ab: Gewalt, Gangs, Knast. Er ist ein sogenannter Intensivtäter, ein Fall für Polizei, Jugendgericht und Statistik. Doch hinter der harten Fassade steckt einer, der nie gelernt hat, was Nähe, Halt und echte Anerkennung bedeuten. So wie viele andere Jugendliche mit Migrationshintergrund auch. In diesem schonungslos ehrlichen Buch erzählt Mashood von seiner Lebenswende. Wie aus falschem Stolz Respekt und Dankbarkeit wurden und aus einem Täter ein Vorbild machten. Und wie er selbst lernte, Verantwortung zu übernehmen: erst für sich, dann für andere.
Heute arbeitet Mashood mit gefährdeten Jugendlichen, denen niemand mehr etwas zutraut. Typen, denen man auf der Straße aus dem Weg geht. Er weiß, wie man sie erreicht. Seine Geschichte zeigt, dass Integration möglich ist - durch Begegnung, Bildung und die Kraft der Liebe.
Ein Buch für alle, die an Veränderung glauben. Und für jene, die sie am meisten brauchen.