¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿Inhalt:Edinburgh in den 1920ern: Der Psychiater Dr. Pierce erprobt innovative Hypnosemethoden an seinen Kriegsversehrten Patienten, als eines Nachts der Vorstand des Northern Lighthouse Board an die Pforten seiner Nervenheilanstalt klopft. Er ersucht Heilung für den Ingenieur David Bradley. Seit Bradley von der Inspektion des argentinischen Leuchtturms Goliaths Auge zurückgekehrt ist, verfällt er, kaum von seiner Zwangsjacke befreit, stumm in manische Schwimmbewegungen. Einziges Zeugnis der vergangenen Wochen ist sein Tagebuch, das Grausames erahnen lässt. Dr. Pierce ist fasziniert - Bradleys Heilung soll ihm als sein Meisterstück zu internationaler Anerkennung verhelfen. Doch auch seine eigene Vergangenheit wirft schwarze Schatten, und je tiefer er sich in den Fall versenkt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Psychiater und Patienten, zwischen Wahn und Wirklichkeit.¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿Meine Meinung:Die düstere Atmosphäre dieses Romans hat mich schnell in den Bann gezogen. Ich konnte die ganze Zeit eine gewisse unterschwellige Spannung spüren, die mich sehr neugierig auf die weitere Geschichte machte. Das große, übergeordnete Thema dieses Romans ist das Trauma des Krieges. Der Psychiater Dr. Pierce sowie der Ingenieur Bradley sind interessante Charaktere, die ich gerne verfolgt habe. Besonders Bradleys Leben in dem einsamen Leuchtturm fand ich fesselnd, auch wenn alles unglaublich bedrückend und kalt wirkte. Mein Bauchgefühl sagte mir die ganze Zeit, dass da noch etwas kommt... Und ja, da kam etwas! Der einzige Kritikpunkt ist, dass ich 205 Seiten zu wenig für diese faszinierende Geschichte finde und man noch mehr (mit mehr Seiten) hätte daraus machen können. ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿Fazit:Für Liebhaber von Mystery Geschichten wie Shutter Island. ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿Meine Bewertung:4/5 Sterne ¿