Ein persönliches Dokument einer langen Freundschaft mit seltenen Einblicken ins Lebenswerk
Ein Leben in Songs ist eine Liebeserklärung an eine Legende. Wie könnte es auch anders sein. Mary Austin liebte Freddie Mercury inniglich, während ihrer kurzen Beziehung zwischen 1973 und 1976 und als Freundin und Weggefährtin bis zu seinem Tod und darüber hinaus. Dieses tiefe Gefühl von Verbundenheit gießt Mary Austin zwischen diese hochwertigen Buchdeckel und macht daraus ein Stück interdisziplinäre Erinnerungskultur. Es ist geradezu unmöglich, die handschriftlichen Notizen des Künstlers zu lesen, ohne die Musik zu hören, die zwischen den Seiten klingt. Mary Austin trägt alles zusammen. Private Fotos, Notizen, die auf Merkzettel gekritzelt sind und ihre ganz persönlichen Erinnerungen. Freddie Mercury erscheint wie ein Hologramm, wird lebendig, sucht, zweifelt, wägt ab, nähert sich an, wagt sich zu sich selbst vor. Can anybody find me somebody to love?Wir sind mit dabei, wie Freddy Mercury arbeitet, wie er seine Auswahl trifft, welche alternativen Songtexte er verwirft. Er zeigt uns, wie seine Ideen sich manifestieren. Ein Leben in Songs gibt Einblick, ohne Grenzen zu überschreiten, wahrt die Würde und ist doch eine Enthüllung. 1985 singt er beim Live-Aid-Konzert im Wembley Stadium und liefert eine Show ab, die in die Rockgeschichte eingehen wird. Am 5. September 1991 stirbt er im Alter von 45 Jahren. Dieses Buch ist ein prächtiges, bildgewaltiges Memoir, es zeigt Originaldokumente, Kompositionen, Skizzen, Handschriften. Näher können wir einem Künstler nicht kommen. Es ist Dokumentation und Schatzkammer, Huldigung und Ehrerbietung und erzählt still und leise von einem Menschen, der immer er selbst blieb, während die Welt eine Legende feierte. Wer eine Biografie sucht, ist hier falsch. Wer einen visuell beeindruckenden Zugang zu einem Idol sucht, wird fündig. Und wer vorher noch kein Fan war, der müsste es jetzt eigentlich werden. Goodbye, everybody, I've got to goGotta leave you all behind and face the truth