*3,5 SterneEin Krimi, der sich gut lesen lässt und ein paar entspannte Lesestunden bietet, aber leider nicht viele Überraschungen bereit hält.Die beiden Ermittler haben fast denselben Namen (warum eigentlich, außer um die Leser zu verwirren) und blieben mir irgendwie fremd. Besonders Ryan war mir zu konstruiert und unglaubwürdig mit seiner Flucherei. Mir ist bis zum Schluss auch nicht ganz klar gewesen, ob er eigentlich während des Falls bei der Polizei angestellt war oder auf eigene Faust ermittelt hat und warum dann niemand etwas dagegen gesagt hat. Darüber hinaus wurde ständig auf dessen Unverschämtheit und Renitenz herumgeritten, was mir aber ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen ist.Süß ist der kleine Sohn des Ermittlers Ryan (der übrigens denselben Namen hat wie der Vater - kennt der Autor keine anderen Namen?), jedoch eher wie ein 12-jähriger rüberkommt als der knapp 3-jährige, der er ist. Ein echtes Wunderkind, was Ausdrucksfähigkeit und Verhalten angeht.Auffällig ist außerdem die schlechte Übersetzung. Bei mehreren Wörtern/Formulierungen wusste ich ehrlich gesagt nicht, was sie bedeuten und habe mich gefragt, ob die Übersetzerin sie erfunden hat.Insgesamt ein solider Krimi, der aber nicht ohne Fehler ist und sich so wohl nicht ganz auf dem eh schon übersättigten Krimimarkt behaupten können wird.