InhaltDas Buch beginnt mit einem Überblick über die Gegend anhand von Karten. Es folgt eine Auflistung aller beteiligter Personen. Ein Prolog führt in das Buch, sein Anliegen und seine Entstehung ein. Danach ist das Buch in zwei Teile geteilt. Der erste Teil beschreibt die Ereignisse von der Planung des Kraftwerks über den Aufbau der Stadt für die dort Arbeitenden bis hin zum Unfall in chronologischer Reihenfolge. Der zweite Teil befasst sich mit den Aufräumarbeiten und schaut sich dabei jeweils einen Arbeitenkomplex nach dem anderen an, sodass man immer wieder an Tag 1 nach der Katastrophe zurückgeworfen wird. Ein Epilog am Schluss des Buch versucht, ein abschließendes Statement zu geben ohne zu werten.Am Ende des Buches finden sich verschiedene Auflistungen: vier Seiten Anmerkung des Autors, drei Seiten Dank, drei Seiten Glossar, zwei Seiten Maßeinheiten zur Radioaktivität, 16 Seiten Anmerkungen zu den Texten, 32 Seiten Bibliographie und scht Seiten Personen- und Ortsregister.Subjektive EindrückeMit großer Akribie und viel Quellenmaterial hat Adam Higginbotham mit diesem Buch, das von der Form her fast an einen Roman erinnert, die Ereignisse vor und nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl nachgezeichnet. Es wird klar, dass verschiedenste Aspekte dazu beigetragen haben, dass dieses Unglück passiert ist - auch gesellschaftliche.Das Buch liest sich sehr spannend, auch wenn man die wesentlichen Punkte bereits kennt. Da immer wieder aus dem Leben der Menschen erzählt wird, gibt einem das Buch einen ganz anderen Bezug als nur ein einfacher Faktenbericht.Die Übersetzung hätte auch nach dem Kontext der jeweiligen Sätze schauen sollen. So stolpert man doch immer mal wieder über eine unpassende Wortwahl oder auch Zusammenhänge.FazitHöchst interessant, nach wie vor äußerst aktuell und warnend.Weitere Rezensionen von mir gibt es unter <a data-fr-linked="true" href="https://belanahermine.wordpress" rel="noopener noreferrer noopener noreferrer" target="_blank">https://belanahermine.wordpress.com/catgeory/rezension/