Kriminalkommissar Alexander Enders findet bei der Spurensicherung und Leichenschau einen gefesselten und geknebelten Mann in einem separaten Raum. Der junge Mann namens Lucian wurde dort von seinem Peiniger festgehalten und missbraucht. Nie hätte er gedacht, dass diese Entdeckung sein ganzes Leben verändern wird.
Alexander schafft es nicht den jungen Mann aus seinem Gedächtnis zu verdrängen. Dabei ist er ein Zeuge in einem Mordfall, an dessen Aufklärung er mitarbeitet.
Die Gefühle, die Alexander empfindet, verwirren und überwältigen zugleich.
Gefühle, die nicht da sein sollten.
Mit aller Macht möchte er Lucians Privatsphäre wahren. Dabei überschreitet er jegliche Grenzen.
Doch er kann sein Verlangen nach Lucian einfach nicht bändigen und die Distanz aufrechterhalten.
Sie haben kein einfachen Weg vor sich. Denn beide haben Geheimnisse, die der andere nicht erfahren soll.
Es treffen zwei gesellschaftlich Welten aufeinander und doch zwei Menschen, die wie Puzzleteile ineinanderpassen.
Der eine hell, der andere dunkel. Beide mit Ecken und Kanten.
Sie zeigen Angst und Naivität. Sie handeln völlig irrational und lassen sich von ihren niederen Instinkten leiten.
Sie sind so unterschiedlich und doch ergänzen sie einander perfekt.
Ich habe dieses Buch nahezu inhaliert. Es wurde von Kapitel zu Kapitel immer spannender. Es entwickelte sich ein Sog, dem ich einfach nicht widerstehen konnte und wollte.
Was zunächst wie ein Mordfall begann, entwickelte eine Dimension, die mich sprachlos gemacht hat. Vor allem die Nebengeschichte war so interessant und unvorhersehbar. Ich war am Ende total schockiert.