Die Überlebenden

Originaltitel: The Darkest Minds.
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Große Hollywoodverfilmung am 16.8.2018 in den deutschen Kinos

Ruby hat überlebt. Sie hat das schreckliche Virus überstanden, das die meisten Kinder und Jugendlichen in Amerika getötet hat. Doch der Preis dafür ist hoch. Sie hat alles verloren: Freun … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Die Überlebenden
Autor/en: Alexandra Bracken

EAN: 9783641123215
Format:  EPUB
Originaltitel: The Darkest Minds.
Übersetzt von Marie-Luise Bezzenberger
Random House ebook

18. August 2014 - epub eBook - 544 Seiten

Beschreibung

Große Hollywoodverfilmung am 16.8.2018 in den deutschen Kinos

Ruby hat überlebt. Sie hat das schreckliche Virus überstanden, das die meisten Kinder und Jugendlichen in Amerika getötet hat. Doch der Preis dafür ist hoch. Sie hat alles verloren: Freunde, Familie, ihr ganzes Leben. Weil sie nun eine Fähigkeit besitzt, die sie zur Bedrohung werden lässt, zu einer Gefahr für die Menschheit. Denn sie kann die Gedanken anderer beeinflussen. Deshalb wurde sie in ein Lager gebracht mit vielen anderen Überlebenden. Deshalb soll sie getötet werden. Aber Ruby will nicht sterben. Ihr gelingt die Flucht, und sie beschließt zu kämpfen, schließlich hat sie nichts zu verlieren. Bis sie Liam trifft ...

Portrait

Alexandra Bracken wuchs im US-Staat Arizona auf. Nach ihrem Studium in Virginia zog es sie nach New York City, wo sie derzeit lebt und arbeitet. Ihren ersten Roman schrieb sie schon während des Studiums als Geschenk für eine Freundin. Die Liebe zu Büchern hat sie aber nicht nur dazu gebracht, selbst zu schreiben. Sie arbeitet außerdem bei einem großen amerikanischen Buchverlag und hat jederzeit eine Buchempfehlung parat.

Leseprobe

1. Kapitel

Grace Somerfield starb als Erste.

Zumindest als Erste in meiner vierten Klasse. Bestimmt waren damals schon Tausende, vielleicht sogar Hunderttausende Kids genauso umgekommen wie sie. Die Menschen erkannten die Zusammenhänge nur langsam – oder sie hatten ausgeknobelt, wie sie uns am besten im Dunkeln lassen konnten, lange nachdem das Kindersterben begonnen hatte.

Als die Todesfälle endlich ans Licht kamen, verbot meine Grundschule dem Lehrpersonal strikt, mit uns über das zu reden, was damals als Everhart’sche Krankheit bezeichnet wurde. Nach Michael Everhart, dem ersten Jugendlichen, von dem bekannt war, dass er daran gestorben war. Bald beschloss irgendwo irgendjemand, dem Phänomen einen angemessenen Namen zu geben: Idiopathische Adoleszente Akute Neurodegeneration – abgekürzt IAAN. Und dann war es nicht mehr nur Michaels Krankheit. Es war unser aller Leiden.

Sämtliche Erwachsene, die ich kannte, verbargen das Wissen hinter verlogenem Lächeln und liebevollen Umarmungen. Ich saß damals noch in meiner eigenen Welt aus Sonnenschein, Ponys und meiner Rennautosammlung fest. Wenn ich jetzt zurückblicke, kann ich gar nicht fassen, wie naiv ich war, wie viele Hinweise ich übersehen habe. Sogar ganz große, zum Beispiel, als mein Dad, der Polizist war, anfing, abends lange zu arbeiten, und es kaum über sich brachte, mich anzusehen, wenn er endlich doch nach Hause kam. Meine Mom fing an, mich mit Vitaminen vollzustopfen, und war nicht bereit, mich allein zu lassen, nicht mal ein paar Minuten.

Andererseits waren meine Eltern beide Einzelkinder. Ich hatte keine toten Cousins oder Cousinen, die Alarm ausgelöst hätten, und die Weigerung meiner Mom, für meinen Dad einen »seelenabtötenden Billigunterhaltungs- und Schwachsinnverbreiter« anzuschaffen – jenes Ger&
auml;t, das gemeinhin als Fernseher bekannt ist –, bedeutete, dass keine unheimlichen Neuigkeiten meine Welt ins Wanken brachten. Zusammen mit der CIA-mäßigen elterlichen Kontrolle unseres Internetzugangs sorgte dies dafür, dass ich mich sehr viel mehr mit der Reihenfolge beschäftigte, in der meine Stofftiere auf meinem Bett saßen, als mit der Möglichkeit, vor meinem zehnten Geburtstag zu sterben.

Außerdem war ich überhaupt nicht auf das vorbereitet, was am 15. September geschah.

In der Nacht hatte es geregnet, also schickten meine Eltern mich in roten Gummistiefeln zur Schule. Im Unterricht sprachen wir über Dinosaurier und übten Schreibschrift, ehe Mrs Port uns mit ihrer üblichen erleichterten Miene in die Mittagspause schickte.

Ich erinnere mich noch ganz genau an jede Einzelheit des Mittagessens an jenem Tag. Nicht weil Grace mir gegenüber am Tisch saß, sondern weil sie die Erste war und weil es nicht hätte passieren dürfen. Sie war doch nicht alt, so wie Grandpa alt gewesen war. Sie hatte keinen Krebs wie Moms Freundin Sara. Keine Allergien, keinen Husten, kein Schädel-Hirn-Trauma – nichts. Als sie starb, geschah es vollkommen aus heiterem Himmel, und keiner von uns begriff, was los war, bis es zu spät war.

Grace war gerade tief in eine Debatte darüber verstrickt, ob in ihrem Wackelpudding eine Fliege steckte. Die rote Masse wabbelte, als sie damit herumfuchtelte, und quoll ein wenig über den Rand des Plastikbechers, wenn sie diesen zu fest drückte. Natürlich wollte jeder seine Meinung dazu sagen, ob das da drin jetzt eine Fliege oder ein Stückchen Bonbon sei, das Grace da reingedrückt hatte. Ich auch.

»Ich lüge nicht«, gab Grace gerade von sich. »Ich hab nur …«

Sie verstummte. Der Plastikbecher glitt ihr aus den Fingern und landete auf dem Tisch. Ihr
Mund stand offen, ihre Augen blickten auf irgendetwas direkt hinter meinem Kopf. Ihre Stirn war gefurcht, als würde sie jemandem zuhören, der etwas sehr Schwieriges erklärte.

»Grace?« Ich weiß noch, dass ich das sagte. »Alles okay?«

Ihre Augen rollten nach hinten, Weiß blitzte in jener einen Sekunde auf, die ihre Lider brauchten, um herabzusinken. Grace gab einen kleinen Seufzer von sich, nicht mal kräftig genug, um die braunen Haarsträhnen wegzupusten, die an ihren Lippen klebten.

Alle, die in ihrer Nähe saßen, erstarrten, obwohl wir bestimmt alle genau dasselbe gedacht haben: Sie ist ohnmächtig geworden. Eine oder zwei Wochen zuvor war Josh Preston auf dem Schulhof ohnmächtig geworden, weil er, wie Mrs Port uns erklärt hatte, nicht genug Zucker im Körper gehabt hatte – irgend so etwas Dämliches.

Eine Pausenaufsicht kam an den Tisch geeilt, eine von den vier alten Damen mit Schirmmützen und Trillerpfeifen, die während der Woche abwechselnd Aufsicht in der Cafeteria und auf dem Schulhof hatten. Ich habe keine Ahnung, ob sie irgendwelche medizinischen Kenntnisse besaß, die über eine vage Vorstellung von Herzdruckmassage hinausgingen, doch sie zog den zusammengesunkenen Körper von Grace trotzdem auf den Boden hinunter.

Ein gespanntes Publikum war ihr sicher, als sie das Ohr auf das pinkfarbene T-Shirt drückte und nach nicht vorhandenen Herzschlägen lauschte. Ich weiß nicht, was die alte Dame dachte, aber sie kreischte auf, und plötzlich waren wir von weißen Mützenschirmen und neugierigen Gesichtern umringt. Keiner von uns begriff, dass Grace tot war, bis Ben Cho ihre schlaffe Hand mit seinem Turnschuh anstupste.

Die anderen Kinder fingen an zu schreien. Ein Mädchen, Tess, weinte so sehr, dass sie keine Luft mehr bekam. Kleine Füße stürmten in Pani
k auf die Cafeteriatür zu.

Ich saß einfach nur da, umgeben von zurückgelassenem Essen, stierte den Becher mit dem Wackelpudding an, und blankes Entsetzen packte mich, ließ mich erstarren. Wäre der Mann vom Schulsicherheitsdienst nicht gekommen und hätte mich nach draußen getragen, ich weiß nicht, wie lange ich dort gehockt hätte.

Grace ist tot, dachte ich. Grace ist tot? Grace ist tot.

Und es wurde noch schlimmer.

Einen Monat später, nach den ersten großen Sterbewellen, gaben die Gesundheitsämter eine Fünf-Punkte-Liste mit Symptomen heraus, die Eltern helfen sollte, zu erkennen, ob bei ihrem Kind ein IAAN-Risiko bestand. Inzwischen war die Hälfte meiner Klassenkameraden tot.

Meine Mom verbarg die Liste so gut, dass ich sie nur durch Zufall fand, als ich auf den Küchentresen kletterte, um nach der Schokolade zu suchen, die sie immer hinter ihren Backzutaten versteckte.

»Wie Sie feststellen können, ob Ihr Kind gefährdet ist«, stand auf dem Flyer. Ich erkannte das leuchtend orangerote Blatt Papier wieder: Das hatte Mrs Port gestern ihren wenigen verbliebenen Schülern mit nach Hause gegeben. Sie hatte es zweimal gefaltet und mit drei Heftklammern zugetackert, damit wir es nicht lasen. »Nur für Eltern«, stand dreimal unterstrichen außen darauf. Dreimal unterstrichen, das war ernst. Meine Eltern hätten mir Hausarrest verpasst, wenn ich die Nachricht geöffnet hätte.

Zu meinem Glück war sie bereits offen.

1. Ihr Kind wird plötzlich missmutig und zieht sich zurück und/oder verliert das Interesse an Aktivitäten, die ihm früher Spaß gemacht haben.

2. Er/sie fängt an, ungewöhnliche Konzentrationsschwierigkeiten an den Tag zu legen, oder fokussiert sich plötzlich übermä
;ßig auf eine Aufgabe, was dazu führt, dass er/sie jegliches Zeitgefühl verliert oder sich selbst und andere vernachlässigt.

3. Er/sie leidet unter Halluzinationen, Erbrechen, chronischer Migräne, Gedächtnisverlust und/oder Ohnmachtsanfällen.

4. Er/sie neigt plötzlich zu Gefühlsausbrüchen und ungewöhnlich leichtsinnigem oder selbstverletzendem Verhalten (Verbrennungen, Prellungen oder Schnittverletzungen, die nicht erklärt werden können).

5. Er/sie entwickelt Verhaltensweisen oder Fähigkeiten, die nicht erklärbar oder gefährlich sind oder Ihnen oder anderen körperlichen Schaden zufügen.
Wenn Ihr Kind eines oder mehrere der o. a. Symptome zeigt, registrieren Sie ihn/sie auf IAAN.gov, und warten Sie, bis man Ihnen mitteilt, in welches Krankenhaus er/sie gebracht werden sollte.

Als ich den Flyer zu Ende gelesen hatte, faltete ich ihn sorgfältig wieder zusammen, legte ihn genau dorthin, wo ich ihn gefunden hatte, und übergab mich ins Spülbecken.

Grams rief einige Tage später an und erklärte mir das Ganze auf ihre übliche Art, nämlich alles genau auf den Punkt zu bringen. Überall starben Kinder, alle ungefähr in meinem Alter. Aber die Ärzte arbeiteten an dem Problem, und ich solle ja keine Angst haben, schließlich sei ich ihre Enkelin, und mir würde nichts passieren. Ich solle brav sein und meinen Eltern Bescheid sagen, wenn ich mich irgendwie komisch fühlte, verstanden?

Es war schlimm, und es wurde sehr schnell ganz furchtbar. Eine Woche, nachdem drei der vier Kinder in meiner unmittelbaren Nachbarschaft begraben worden waren, hielt der Präsident eine förmliche Rede an die Nation. Mom und Dad sahen sich den Livestream am Computer an, ich lauschte draußen vor der Bürotür.

»Meine lieben amerikanischen Mitb&uu
ml;rgerinnen und Mitbürger«, fing Präsident Gray an, »wir sehen uns heute einer verheerenden Krise gegenüber, einer Krise, die nicht nur das Leben unserer Kinder bedroht, sondern die Zukunft unserer großen Nation. Möge es Ihnen ein Trost sein zu wissen, dass wir in Washington in diesen Notzeiten Programme entwickeln, um sowohl den Familien zu helfen, die von diesem grauenvollen Leiden betroffen sind, als auch den Kindern, die das Glück hatten, es zu überleben.«

Ich wünschte, ich hätte sein Gesicht sehen können, als er...


Pressestimmen

»Spannend und packend von der ersten bis zur letzten Seite - ein echter Pageturner, der Lust auf mehr macht!«

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