
Sie hat ein Murmeltier gesucht und einen Zauberer gefunden - neben einer Toten im Schnee.
Josefine "Fini" Findeisen führt das Fundamt von Drudenwinkel und findet fast alles, nur nie das, was sie sucht. Jetzt muss sie einen Mörder finden, bevor ein Unschuldiger verurteilt wird und ein uraltes Fundrecht sie für immer an einen Mann bindet, den sie nicht ausstehen kann.
Drudenwinkel in den Chiemgauer Alpen verkauft sich als Hexendorf, mit Drudenfuß-Lebkuchen und Hexenpuppen in jedem Schaufenster. Die Gäste halten alles für Kitsch. Genau darin versteckt sich die Wahrheit: Jeder achte Einwohner kann zaubern. In der ersten Raunacht liegt die Älteste des Dorfes tot im Steinkreis über den Dächern, und neben ihr kniet Maximilian Mirakel, ein abgehalfterter Fernsehzauberer, der an nichts glaubt außer an Ablenkung. Der Rat hält den Fremden für schuldig. Weil Fini ihn gefunden hat, muss sie ihn verwahren, und sie tut es auf die einzige Art, die sie beherrscht: Sie trägt ihn ins Fundbuch ein. Seitdem verbindet die beiden ein roter Faden, den nur Hexen sehen. Jede Nacht wird er zwölf Schritte kürzer. Am Dreikönigsmorgen gehört er ihr, für immer.
Zwischen Perchtenlauf, Wachsgießen und Silvestergala jagen eine Hexe, die niemand ernst nimmt, und ein Zauberer, dem niemand glaubt, einer Lüge hinterher, die das ganze Dorf für wahr hält. Und während der Faden kürzer wird, kommt etwas zwischen ihnen in Gang, das keiner von beiden vorhatte.
Ein warmherziger, witziger und spannender Cosy-Fantasy-Krimi über zwölf Nächte zwischen den Jahren, über ein grantiges Murmeltier, einen Schnee, der nach Vanille riecht, und über die Frage, was wir übersehen, weil wir etwas anderes erwarten.
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