
Ein Toter im Gärkeller, eine Zollanmeldung mit sieben Geständnissen und eine Trauerrednerin, die zum ersten Mal richtig zuhören muss.
Ilka Kaczmarek findet für jeden Fremden die passenden letzten Worte, nur für ihre eigene Mutter hat sie keine gefunden. Jetzt soll sie in einem deutschen Dorf mitten in der Schweiz eine einzige Rede halten und muss herausfinden, wer den Mann getötet hat, der sie bei ihr bestellt hat.
Büsingen am Hochrhein: ein deutsches Dorf mit Schweizer Franken, zwei Postleitzahlen und einem Kater namens Tarif. Hierher fährt Ilka mit ihrer sechzehnjährigen Tochter Lou und ihrem Stiefvater Willi, einem Rheinschiffer im Ruhestand, der die Asche seiner Frau in einer blauen Keksdose zum Rheinfall bringen will. Schon an der Grenze kassiert ein Schweizer Zöllner die Dose, und am nächsten Morgen liegt Ilkas Auftraggeber tot in seinem Keller: Ernst Rauber, Zollamtsrat a. D. und der meistgehasste Mann des Dorfes. Seine Grabrede hat er selbst vorbereitet, als Zollanmeldung mit sieben Positionen. Jede führt zu einem Menschen, der etwas verschweigt. Die Polizei glaubt an einen Unfall. Ilka nicht. Und je tiefer sie gräbt, desto näher kommt die Gefahr ihrer eigenen Familie.
Ein warmherziger, spannender Grenzkrimi voller Humor über Schuld und Vergebung, über letzte Wünsche und über die Frage, was wir zurücklassen, wenn wir über eine Grenze gehen.
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