Dieses Buch erschien 2025 im Wilhelm Heyne Verlag und beinhaltet 348 Seiten."Tilly Blich beseitigt nicht nur Schmutz - sie deckt auch mörderische Geheimnisse auf!"Tilly Blich ist Eigentümerin der Reinigungsfirma "Plitz und Blank", könnte eigentlich eine Pause gebrauchen, jedoch bleibt ihr kaum eine ruhige Minute, und jetzt droht auch noch eine Steuerprüfung. Ihr Vorgänger ist urplötzlich verschwunden, was die Sache nicht einfacher macht. Tilly hat den nächsten Auftrag, der sie zur Schule von Untertannbach führt. Der Direktor wurde ermordet und in der Sporthalle gefunden. Dagegen kommt auch das stärkste Putzmittel nicht an. Kriminalkommissar Stubs sieht seine Chance, es Tilly nun zu zeigen und es beginnt ein Wettrennen um Ermittlungsergebnisse. Es wird schnell klar, dass es hinter den Kulissen der Schule gewaltig brodelt. Es gibt geheimnisvolle Affären, übermotivierte Eltern und unterbezahlte Lehrer, die Tilly und ihre Helfer Gerdy, Leon und Antonia auf Trab halten. Ob sie es schaffen werden, den Täter zu entlarven, bevor er erneut zuschlägt? Dies ist der zweite Fall für Tilly Blich.Der Titel und das Cover haben mich irgendwie angesprochen. Daher wollte ich diesen Cosy Crime unbedingt lesen. Hier handelt es sich um den zweiten Fall einer Reihe, den man ohne Vorkenntnisse lesen kann. Über den Namen des Bassets Muffin habe ich mich köstlich amüsiert. Tilly hatte eine besondere Gabe: Immer wieder tritt sie in Fettnäpfchen und trifft auf eine Leiche. Tilly ist eine sympathische Protagonistin und sie hat auch viel Spaß beim Ermitteln. Mir persönlich war es ein wenig zu viel Action. Tilly ist ein wenig nervig, aber vielleicht befinde ich mich zur Zeit nicht gerade in der besten Situation, solche überspitzten Bücher zu lesen. Insgesamt war die Handlung gelungen und hat mir das eine oder andere Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Ich finde den Namen von Tillys Firma ganz witzig und sie hat auch einige Probleme. Leon fand ich echt klasse. Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter. Die Namen der einzelnen Protagonisten sind gut gewählt und ich musste immer wieder lachen. Der Autor Andreas Suchanek hat mich mit dieser Geschichte begeistert, fasziniert und überzeugt, wenn es mir wie gesagt auch alles etwas zu viel war: Manchmal ist weniger mehr! Das ist auf jeden Fall nur meine Meinung. Letzten Endes gab es immer wieder Wendungen und so hatte ich bis zum Ende keine Ahnung, wer hinter den Taten steckte. Geschickt gelöst!