Mountain Home

Wie ein blutiger Tanz der Rache.
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Im Fadenkreuz einer Wahnsinnigen. Ein explosiver Thriller. Lyn arbeitet in den Bergen als Kellnerin in einem kleinen Restaurant. Ihr Leben langweilt sie, doch sie sieht keine Möglichkeit, das zu ändern. Bis zu dem Tag, als eine ausgebildete Scharfsch

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Produktdetails

Titel: Mountain Home
Autor/en: Bracken MacLeod

EAN: 9783865523464
Format:  EPUB ohne DRM
Wie ein blutiger Tanz der Rache.
Festa Verlag

1. Januar 2014 - epub eBook - 225 Seiten

Beschreibung

Im Fadenkreuz einer Wahnsinnigen. Ein explosiver Thriller. Lyn arbeitet in den Bergen als Kellnerin in einem kleinen Restaurant. Ihr Leben langweilt sie, doch sie sieht keine Möglichkeit, das zu ändern. Bis zu dem Tag, als eine ausgebildete Scharfschützin das Feuer auf den Laden und seine Gäste eröffnet. Erbarmungslos belagert sie das Gebäude - und Lyn muss sich entscheiden: Wird sie sich dem Tod ergeben oder nimmt sie den Kampf gegen ihn auf? Andrew Vachss: »Dieses atemberaubende Debüt ist ein echter cut-to-the-bone-Roman. Ein magisches Buch, ein Spiegel, der die Wahrheit reflektiert ... und welchen Preis man dafür zahlen muss.« Jack Ketchum: »Bracken - Du hast mich regelrecht durch Mountain Home gejagt. Du weißt, wie die Lokomotive Fahrt aufnimmt. Ein SEHR guter Debütroman. Die Hauptfiguren sind so real beschrieben, dass ich wirklich mitgelitten habe.«

Leseprobe

Kapitel 1


Joanie begleicht ihre Rechnung

14:00 Uhr

Joanie Myer trat mit geschlossenen Augen auf ihre Veranda hinaus. Die warme Nachmittagsbrise wehte über den feinen Schweißfilm auf ihrem Körper. Vorsichtig ging sie weiter und tastete nach dem Holzgeländer, das sie gezimmert hatte, nachdem das alte vor zwei Sommern verrottet war. Die frische Brise fühlte sich bald erfreulich warm an, als ihr Schweiß in der Sonne verdunstete. Sie sog den Duft von Wacholder und Akelei ein, von Erdreich, Lavendel und Lupinen. Dennoch lag über allem der Geruch der Straße: heißer Teer und Abgase. Die Magie war dahin. Es gab nun keinen Grund mehr zu träumen. Sie öffnete die Augen.

Sie ging die Stufen zu ihrer Einfahrt hinunter. Ihre Beine brannten ein bisschen und sie genoss die wohlige Erschöpfung nach dem ersten Training des Tages – eines Zehnkilometerlaufs im Wald hinter ihrem Haus. Über die letzten drei Jahre hatte sie einen Rundkurs durch den Wald gepflügt, der an allem vorbeiführte, was sie an ihrem Wohnsitz in den Bergen so liebte.

Wie nennt man gleich noch diese Pfade, die Tiere anlegen? Sie dachte daran, was ihr Professor während ihres einzigen College-Jahres zu ihr gesagt hatte. Trampelpfade. Sie durchziehen ihr Gebiet mit Trampelpfaden.

Als sie die Einfahrt erreichte, blickte sie auf das, was für sie einst die beste Aussicht der Welt gewesen war. Die einzige Aussicht, die sich mit dieser messen konnte, war der Blick auf die Berge rund um den Luftwaffenstützpunkt von Bagram in Afghanistan. Das Panorama hier jedoch war ihr Zuhause.

Gewesen. Sie blickte zu der riesigen Neonreklame über dem Restaurant auf der anderen Straßenseite. Ein kleines Landhaus vor einer gezackten Comic-Bergkulisse. Das Ganze sah aus wie ein Leu
chtfeuer der Geschmacklosigkeit. Darüber stand in großen Druckbuchstaben im Country-Stil, was das Restaurant sein sollte:

YOUR

MOUNTAIN HOME

KITCHEN

Darunter blinkte ein kleineres LED-Schild mit roter Laufschrift: Wir haben geöffnet! Treten Sie ein! Es war so aufdringlich grell, dass Joanie bei dem Anblick jedes Mal wütend wurde.

Leider bekam sie es jeden Tag zu Gesicht, seit es vor zwei Jahren errichtet worden war. Ihre einstige Aussicht ins darunterliegende Tal mit dem üppigen Kiefernwald war nun fast vollständig von dem unaufhörlich blinkenden Neonschild verdeckt.

Resigniert steckte sie ihre geballten Fäuste in die Taschen ihrer Weste und ging über die Straße. Als sie ihr Haus bezogen hatte, hatte sie den Highway noch als Manko empfunden. Doch der gelegentliche Lärm vereinzelter Trucks oder Motorräder, die die 2A von Mercy Lake nach Jasper’s Fork hinauffuhren, erwies sich als eher geringfügiges Übel, das die Abgeschiedenheit ihres Hauses und die fantastische Aussicht auf die Selkirk Mountains mehr als wettmachten. Bis Adam Bischoff, Spezialist für Billigrestaurants, diese Kultstätte des panierten Beefsteaks auf einem Areal errichtete, das in ungefähr zehn Jahren wohl von der Erosion den Hang hinuntergespült werden würde. Joanie hatte sich nie erkundigt, aber sie war sich sicher, dass Bischoff die Zukunft des abgelegenen Restaurants ziemlich egal war. Ihm lag mehr daran, sie aus ihrem Haus zu vertreiben.

Der Parkplatz war zur Hälfte belegt. Sie zählte neun Autos. Drei Pick-ups, darunter zwei Ford und ein Chevy, ein Honda Civic, ein New Beetle, zwei Subaru-Kombis, ein BMW sowie ein 2012er Mercedes SLK-Cabrio. Ein Subaru, ein Ford und der Civic gehörten Mitarbeitern, der Chevy gehörte dem Manager und der Rest den Gästen. Sie öffnete die rechte Glastür und ging hinein. p>

Das Empfangspult war nicht besetzt. Lyn bediente gerade ein Ehepaar weiter hinten im Restaurant. Beim Bimmeln des Türglöckchens blickte sie auf und machte eine Bin-gleich-da-Geste. Als sie Joanie erkannte, guckte sie besorgt. Der Mann, den sie gerade bediente, machte eine spitze Bemerkung, worauf Lyn ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihn richtete. Das Schoßhündchen seiner Begleiterin kläffte kurz, und die Leute neben ihnen, zwei Frauen, strafften die Schultern. Die anderen Gäste aßen oder redeten und kümmerten sich um ihren eigenen Kram.

Nachdem Lyn dem Paar Kaffee nachgeschenkt hatte, eilte sie hinüber zur Theke, um die Kaffeekanne zurückzustellen, dann ging sie zu Joanie, um sie zu begrüßen. Der besorgte Ausdruck passte nicht zu ihrem fein geschnittenen Gesicht. Ihre nach hinten frisierten Haare wurden im Nacken von einer Haarspange zusammengehalten, von der Joanie annahm, dass es dieselbe war wie immer, auch wenn man sie nicht sah. Der lächerliche pinkfarbene Dress, den Lyn tragen musste, war für eine weitaus fülligere Bedienung gedacht und nicht für ein dünnes Mädchen, das eine Figur hatte wie ein Model aus den Siebzigern.

»Hey, Joanie. Ähm, Beau ist da. Du verstehst?«

Joanie hatte noch nie erwartet, mit den Worten »Willkommen im Mountain Home Kitchen« begrüßt zu werden wie die anderen Gäste. Lyn sagte ihr immer nur Bescheid, ob der Manager hinten im Büro war.

»Schon okay. Ich will nur eine Tasse Kaffee.«

»Wenn er mich erwischt, dass ich dich bediene ...« Lyn sprach den Satz nicht zu Ende.

»Ich will ihn zum Mitnehmen. Ich habe keinen Kaffee mehr im Haus.«

Joanie wartete, während Lyn mit sorgenvoller Miene überlegte. Aber dann entspannten sich Lyns Züge. »Nein, schon gut. Dort hinten ist ein Tisch frei.
Ich bringe dir eine Tasse und du kannst deinen Kaffee in Ruhe hier trinken. Scheiß auf die Kerle.« Sie lachte ohne jeden Humor.

»Genau.« Joanie lächelte, wollte dem Mädchen helfen, sich zu entspannen. Das Arschloch Adam Bischoff hatte Beau nur deshalb als Restaurantmanager eingestellt, weil er ein ebenso großes Arschloch war. Beau ließ das jeden spüren und alle hatten Angst vor ihm. Dabei sah er mit seiner Größe von kaum eins sechzig aus wie ein kümmerlicher Napoleon in einem grässlichen Country-Outfit.

Sie folgte Lyn in den Gästebereich. Als sie an einem Tisch in der Mitte des Raums vorbeikamen, musterte eine Rothaarige mit Kurzhaarfrisur Joanies Hintern. Es war ihr eine Freude, als sie mitbekam, wie die Frau von ihrer Begleiterin angeblafft wurde: »Ich bin hier drüben, Carol!«

Die Alte mit der Lederhaut und dem kleinen Kläffer atmete zischend ein, als sie Joanies verdreckte braune Wüstenstiefel sah. Geräuschvoll schlürfte ihr Mann an seinem Kaffee, darauf bedacht, sich nicht die Zunge zu verbrühen. Die beiden klangen wie eine Gemeinschaftsausgabe von Hannibal Lecter.

Der Tisch, an den Lyn sie führte, war der letzte ganz hinten, direkt neben dem Durchgang zu den Toiletten. Wahrscheinlich, damit sie nötigenfalls schnell durch den Seiteneingang abhauen konnte. Nichtsdestotrotz würde Joanie den Haupteingang nehmen.

»Bin gleich zurück«, sagte Lyn.

»Lass dir Zeit.« Die Bedienung-Schrägstrich-Wirtin-Schrägstrich-Kassiererin holte schnell die Kaffeekanne, nahm eine braune Tasse vom Regal und eilte zum Tisch zurück. Sie hatte gesagt »Scheiß auf die Kerle«, aber sie wusste sehr wohl, auf wen geschissen werden würde, falls sie die Regel brach, Joanie Myer nicht zu bedienen.

»Schwarz, nicht wahr?«, fragte
Lyn, als sie die Tasse abstellte und Kaffee einschenkte.

Joanie lächelte wieder. Sie mochte Lyn. Das Mädchen erinnerte sie an sie selbst, als sie einundzwanzig war – voller Energie, Ehrgeiz und dem Willen, es den Leuten recht zu machen. Lyn schien jedoch keine Gelegenheit zu finden, diese Eigenschaften miteinander zu vereinbaren. Joanie zog für Lyn nur zwei Möglichkeiten in Betracht: Entweder ging sie zum Militär wie einst Joanie selbst, nachdem sie vom College geflogen war, oder – was viel wahrscheinlicher war – sie blieb bis ans Ende ihrer Tage Bedienung.

Sie pustete sanft auf die dampfende Tasse und sagte: »Danke.«

»Darf ich dich etwas fragen, Joanie?«

»Na sicher. Was möchtest du wissen?«

»Wozu die Kampfstiefel? Ich meine, klar sind sie echt hardcore und so, aber sie passen überhaupt nicht zu deinen Yoga-Klamotten, findest du nicht? Tut mir leid. Ich weiß, es ist echt unhöflich von mir, es so direkt zu sagen. Aber ich möchte Modedesignerin werden und deshalb interessiert mich, warum Leute sich in einem bestimmten Stil kleiden, und ich ...«

Joanie legte ihre Hand auf Lyns Arm. »Schon okay. Ich bin nicht beleidigt. Aber es ist schon schräg, stimmt’s?«

»Nicht schräg. Ich weiß nicht. Es ist irgendwie anders

»Ich habe gelernt, in den Stiefeln zu laufen, und konnte mich seither nie mehr an Turnschuhe gewöhnen«, erklärte sie. »Wie heißt es so schön: Im Alter lernt man nicht mehr dazu.«

»Du bist doch nicht alt.« Lyn beugte sich verschwörerisch zu ihr herunter. »Ich glaube, du hast gerade bei den beiden Lesben für einen Krach gesorgt.« Sie deutete kurz mit dem Kopf zu den Frauen, die noch immer über enge Hosen und verbotene Blicke stritten.

&raq
uo;Alt genug, um mir nicht wegnehmen zu lassen, was mir gehört.« Sie lehnte sich zurück. »Danke für den Kaffee.« Sie hob die Tasse und nahm einen tiefen Schluck von dem heißen Koffeintrunk, sichtlich immun gegen den Schmerz, den die Flüssigkeit auf der Zunge und im Hals verursachen musste.

»Natürlich nicht.« Lyn lächelte halbherzig und eilte davon, um das leere Glas entgegenzunehmen, mit dem ein fettbäuchiger Gast in der Nische am Fenster die ganze Zeit auf den Tisch trommelte.

»Noch eins?«, hörte sie Lyn entgeistert fragen.

Der Fettwanst...


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