Sanddornduft

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Wind im Haar und Sonne auf der Haut ... Die erfolgreiche Karrierefrau Kerstin genießt nach einer großen Enttäuschung die ersten warmen Tage auf der zauberhaften Insel Hiddensee. Hier, in der kleinen Pension »Silberdistel« ihrer Tante Ingrid, entdeckt … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Sanddornduft
Autor/en: Christine Rath

EAN: 9783839242742
Format:  EPUB
Gmeiner Verlag

5. Februar 2014 - epub eBook - 349 Seiten

Beschreibung

Wind im Haar und Sonne auf der Haut ... Die erfolgreiche Karrierefrau Kerstin genießt nach einer großen Enttäuschung die ersten warmen Tage auf der zauberhaften Insel Hiddensee. Hier, in der kleinen Pension »Silberdistel« ihrer Tante Ingrid, entdeckt sie auf der Suche nach ihren Wurzeln plötzlich ein lange gehütetes Familiengeheimnis. Als sie sich in den attraktiven, doch undurchsichtigen Dirk verliebt, muss Kerstin eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Leben für immer verändern wird.

Portrait

Christine Rath, Jahrgang 1964, lebt seit ihrer Kindheit am Bodensee und betreibt mit ihrer Familie ein kleines Hotel in Ludwigshafen. Ihre Wurzeln hat sie allerdings auf der Ostseeinsel Hiddensee, von der ihr Vater stammt.
Hier verbrachte sie als Kind viele glückliche Sommerferien im Haus ihrer Großeltern. Und auch heute noch zieht es sie auf das "Söte Länneken", um in der zauberhaften Natur am Meer Ruhe und Erholung zu finden.

Leseprobe

2. Kapitel


Dat söte Länneken


Wie in Trance fahre ich immer weiter und weiter in der Dunkelheit am See entlang. Das ist es, was ich kann: Autofahren, denke ich traurig. Ich kann offenbar meinen Job nicht richtig ausüben und eine Beziehung pflegen schon gar nicht.

Warum sonst würde mich mein Zukünftiger betrügen – noch dazu mit meiner besten Freundin?

Doch: halt! Was passiert hier? Ich bin gerade dabei, mir die Schuld daran zu geben! Also wirklich … pah! Vor Wut schlage ich mit der flachen Hand gegen das Lenkrad. Wie konnten sie mir nur so etwas antun? Und vor allem: Wie lange geht das schon so? Ich bin ja sowieso nie daheim, da ist es doch problemlos möglich, mich zu hintergehen. Sogar in meiner eigenen Wohnung! Natürlich, wo denn sonst? Bei Katrin daheim ist ja der kleine Paul und wahrscheinlich Bea. Die beiden wären vermutlich doch etwas überrascht, wenn Marc dort über Nacht bliebe. Beim Gedanken daran krampft sich mein Magen zusammen. Ich habe das Gefühl, ich befinde mich in einem Albtraum.

Erst die Sache mit Herrn Siegmund und nun auch noch das. Am liebsten würde ich vor allem davonlaufen und niemals zurückkehren … weder zu dem Riesenberg Arbeit noch zu Marc. Aber wo soll ich denn nur hin?

Zu meiner Mutter? Nein, die würde doch nur wieder mir die Schuld geben und mich, zugegebenermaßen wahrscheinlich erst morgen früh, aber auf jeden Fall sicher wieder nach Hause zu Marc und an die Arbeit schicken.

Mit allerlei klugen Ratschlägen im Gepäck.

Nein, ich muss erst einmal zur Ruhe kommen.

Ganz automatisch hat mein kleiner Audi den Weg auf die Autobahn gefunden, auf der ich mechanisch und komplett in Gedanken versunken Kilometer um Kilometer abspule. Kurz vor Stuttgart bin ich jedoch so müde, dass mir beinahe die Augen zuf
allen. Ich verlasse die Autobahn und beschließe, mir irgendwo ein Zimmer zu nehmen. Nun bin ich froh, dass ich mein Köfferchen noch nicht ausgeladen hatte! Das Gasthaus ›Zur Sonne‹ in Plieningen kenne ich noch von einem früheren geschäftlichen Aufenthalt, und auch wenn der junge Mann an der Rezeption mich misstrauisch mustert, weil ich so spät noch auftauche, so hat er doch ein gemütliches kleines Einzelzimmer für mich zur Verfügung.

Ich ziehe mich nicht aus, sondern schleudere nur endlich die unbequemen Pumps von den Füßen und lasse mich aufs Bett fallen. In der Minibar findet sich tatsächlich ein kleines Fläschchen Rotwein, welches mir sicher beim Einschlafen helfen wird.

Ich muss unbedingt noch einmal Marcs Stimme hören und rufe seine Nachricht auf meiner Handy-Mailbox ab, in der Hoffnung, irgendein Anzeichen dafür zu finden, warum das passiert ist. So, wie er die Worte gewählt hat, klingt es beinahe wie ein Abschied … das fällt mir jetzt erst auf und ich kann die Tränen nicht länger zurückhalten.

Doch als ich noch völlig apathisch das Handy ans Ohr halte, ertönt da plötzlich die Nachricht meiner Tante Ingrid. Und auf einmal habe ich eine Idee, was ich machen könnte.

Ich nehme mir ein paar Tage Urlaub, schließlich habe ich im letzten Jahr nur gearbeitet. Und dann fahre ich nach Hiddensee …

Das ist weit genug weg von Marc und Katrin, Herrn Siegmund und allem, was mir heute wehgetan hat, und ich kann meiner Tante einen Gefallen tun. Schließlich war das so etwas wie ein Hilferuf, warum sonst sollte sie ausgerechnet mich anrufen, wenn es auch jemand anderen gäbe, der dafür infrage kommt?

Ich habe jetzt ganz klar vor Augen, was ich tun werde. Die kleine Insel in der Ostsee, auf der ich in meiner Kindheit so glücklich war,
erscheint mir wie ein Rettungsanker in der Not.

Mit dem Gedanken, sofort am nächsten Morgen Tante Ingrid anzurufen, schalte ich mein Handy aus und falle gleich darauf in einen unruhigen Schlaf.

Am nächsten Morgen fühle ich mich, als hätte mich ein Bus gestreift. Ich habe das Gefühl, fast gar kein Auge zugetan zu haben und fühle mich hundeelend. Selbst das leckere Frühstück und die herzliche Stimmung in dem kleinen Gasthof vermögen mich nicht aufzuheitern, ebenso wenig wie die Sonnenstrahlen, die durchs Fenster scheinen und einen schönen Frühlingstag versprechen. Ich schalte mein Handy an und entdecke sieben neue Nachrichten, vier von Marc und drei von Katrin, die ich allesamt sofort lösche.

Stattdessen wähle ich die Nummer, die mir Tante Ingrid gestern auf der Mailbox hinterlassen hat.

»Pension Silberdistel, guten Morgen!«

»Tante Ingrid? Hier ist Kerstin! Du hattest mich angerufen?«

»Kerstin … wie schön, dass du gleich zurückrufst! Wie gesagt, wir haben lange nichts voneinander gehört … wie geht es dir denn?«

»Ach, danke, mit geht es ganz gut. Aber was ist mit dir? Du musst ins Krankenhaus?«, frage ich und habe Mühe, bei der Frage nach meinem Befinden die aufsteigenden Tränen zu unterdrücken.

»Ja, das ist wirklich blöd. Die Ärzte meinen aber, es müsste unbedingt sein und da werde ich vielleicht besser mal gehen …«, lacht sie unbekümmert.

»Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes? «, unterbreche ich ihren Redefluss. Ganz offensichtlich freut sie sich wirklich, dass ich gleich anrufe, denn ihre Stimme klingt warm und heiter.

»Nein, nein … es ist nur eine Routine-Untersuchung, wie das bei Frauen meines Alters eben so ist!«, wiegelt sie ab.

Frauen ihres Alte
rs? Ich rechne nach. Ingrid ist ein paar Jahre älter als meine Mama, also wird sie ungefähr Mitte 50 sein.

»Der Termin ist Ende Mai und es wird nur ein paar Tage dauern. Das Problem ist aber, dass sich ausgerechnet zu dieser Zeit Gäste angesagt haben und ich habe keinen, der sie betreuen kann.«

»Keine Sorge – ich mache das!«, sage ich schnell.

»Kerstin, das muss nicht sein, wirklich. Ich habe mir schon Vorwürfe gemacht, dass ich dich überhaupt angerufen habe. Was musst du nur von mir denken? So lange haben wir nichts voneinander gehört. Du musst ja glauben, dass ich mich gar nicht für dich interessiere und mich erst jetzt melde, wo ich dich brauche. So ist es aber nicht, weil …«

»Aber nein! Das weiß ich doch. Ich hätte ja auch schon längst einmal bei dir anrufen können, Tante Ingrid. Um ehrlich zu sein, habe ich öfter einmal an dich und Hiddensee gedacht. Aber du kennst das ja sicher – der Alltag frisst einen manchmal komplett auf.«

»Eben.« Ingrid macht eine kurze Pause. »Und dann komme auch noch ich daher …«

»Ach was!«, unterbreche ich sie wieder. »Ich sag dir was: Ich helfe dir sehr gerne, Tante Ingrid. Ehrlich! Ich habe noch ein bisschen Urlaub und würde mich freuen, mal wieder etwas anderes zu sehen. Das wäre für mich sogar eine nette Abwechslung!«

»Wirklich?«, hakt Ingrid misstrauisch nach. Vermutlich hat sie überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich so spontan zusage.

»Natürlich! Glaub mir, ich würde es dir nicht anbieten, wenn es nicht ginge!«

»Ja, dann …« Ingrid wirkt immer noch zögerlich.

»Ich komme wirklich gerne. Aber hättest du etwas dagegen, wenn ich schon fr&uum
l;her zu dir fahre? Dann könntest du mir in Ruhe alles zeigen!«

»Natürlich kannst du schon eher kommen. Wann möchtest du denn? Wie gesagt, Ende Mai ist der Termin und wenn du vielleicht eine Woche vorher …«

»Morgen! Ich würde gerne morgen schon kommen, wenn es dir recht ist!«, antworte ich hastig, fast, als hätte ich Angst, ich könnte es mir noch einmal selbst anders überlegen.

»Morgen schon? Aber ja … natürlich, das wäre wunderbar! Kannst du denn so schnell von zu Hause weg? Musst du nicht arbeiten?«

»Doch, aber ich habe – wie gesagt – gerade Urlaub und weiß eigentlich gar nicht wirklich etwas damit anzufangen, weil alle anderen arbeiten müssen.« Ich lache verlegen.

»Wenn das so ist, Kerstin, und es dir wirklich keine Umstände macht … dann freue ich mich! Vielleicht kannst du dich ja nebenbei ein bisschen auf Hiddensee erholen. Ich bereite ein besonders schönes Zimmer für dich vor und hole dich natürlich am Hafen ab.«

›Oma bereitet das schönste Zimmer für euch vor und ich hole euch mit dem Boot in Schaprode ab‹, pflegte mein Opa fröhlich ins Telefon zu dröhnen, wenn meine Mutter und ich am Telefon unseren Besuch ankündigten. Natürlich besaß mein Opa ein kleines Boot, mit dem er an der verabredeten Stelle im Hafen von Schaprode auf uns wartete und auch sonst kleinere Ausflüge auf der Ostsee während unseres Aufenthalts mit uns unternahm.

»Sagst du mir Bescheid, wann du ungefähr ankommst? Du wirst doch sicher mit der Bahn fahren. Mit dem Auto ist es viel zu weit und hier auf Hiddensee brauchst du es sowieso nicht!«

»Das überlege ich mir noch«, antworte ich, aber nur, damit sie sich keine Sorgen macht. Schließlich habe
ich mir längst vorgenommen, mit dem Auto zu fahren, schon allein, um etwas unabhängig zu sein. Und um etwas zu tun zu haben und nicht nachdenken zu müssen. »Rechne aber mal nicht vor morgen Abend mit mir!«

»Ach, Kerstin … ich weiß gar nicht, was ich sagen soll … ich freue mich ja soo! Tausend Dank und gute Reise, mine Lütte!«

Mine Lütte … meine Kleine … wie lange hat das niemand mehr zu mir gesagt! Ich muss schon wieder die aufsteigenden Tränen herunterschlucken. Dabei habe ich mir heute Nacht geschworen, nicht mehr zu weinen, nicht wegen Marc, nicht...


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