Potenzial für soo viel und am Ende nur eine Liebesgeschichte
Ich bin gleich gut in die Geschichte reingekommen. Die Ich Perspektive und vorallem die Gedankenwelt von Odessa hauchen dem Buch sofort Leben ein. Was soll ich sagen sie ist einfach super sympathisch. Sie sieht sich selbst nicht als eine "wahre" Prinzessin, denkt dass sie keine sonderlichen Fähigkeiten besitzt und das mag auch stimmen aber vielleicht genau deswegen denkt man: Go girl, du bist gut so wie du bist! & eig mag ich es schon wenn die Protagonistin sich in irgendetwas hervor tut aber bei ihr stört es mich gar nicht. Ich mag sie einfach nur und habe sie gerne bei ihrer Reise begleitet.zum Hüter kann man nur sagen. Er ist immer da, taucht am Rande auf und bewegt sich langsam in den Mittelpunkt der Geschichte. Eine langsame und schöne Entwicklung.Das Worldbilding mit den verschiedenen Königreichen und Monstern sowie dem anstehenden Überfall der Crux kombiniert mit all den offenen Fragen die sich während der Geschichte auftun, geben ein enormes Potenzial für ein wahres Fantasyerlebnis her & dann aber doch auch wieder nicht, denn so richtig genutzt wird es noch nicht. Am Ende scheint es irgendwie eine Liebes Geschichte zu sein, der ein wenig der Stempel aufgedrückt wird, liebe dich zuerst, finde ich dann doch ein bisschen abgedroschen bei so viel Potenzial.Aber.... Wer weis was in Teil 2 noch auf uns wartet. Möglich ist da auf jeden Fall noch viel