
Ein namenloser Erzähler gerät bei einer Expedition in ein unterirdisches Reich, das von einem hochentwickelten Volk bewohnt wird - den Vril-ya. Was als Abenteuer beginnt, entfaltet sich zu einer ebenso faszinierenden wie verstörenden Zukunftsvision: eine Gesellschaft ohne Krieg, ohne Armut, ohne soziale Konflikte - getragen von einer geheimnisvollen Energie namens "Vril", die Leben spenden und vernichten kann.
In dieser scheinbar vollkommenen Welt herrschen Gleichheit, Gesundheit und moralische Disziplin. Frauen genießen uneingeschränkte Rechte, technische Errungenschaften ersetzen körperliche Arbeit, und religiöser Glaube existiert ohne Fanatismus. Doch hinter der makellosen Ordnung verbirgt sich eine radikale Konsequenz: Die Vril-ya verstehen sich als nächste Stufe der Menschheit und mögliche Erben der Erde.
Mit philosophischer Schärfe und erzählerischer Spannung entwirft Bulwer-Lytton eine visionäre Parabel über Fortschritt, Macht und die Natur des Menschen. Das kommende Geschlecht ist ein früher Zukunftsroman, zugleich Gesellschaftssatire und metaphysische Spekulation - ein Werk von erstaunlicher Modernität und bleibender gedanklicher Kraft.
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