Elmar Stracke ist Autor, Science Slammer, Podcaster und aufmerksamer Beobachter. In seinen Texten, Auftritten und Büchern verbindet er fundiertes Wissen und überraschende Zusammenhänge mit Humor und erzählerischer Leichtigkeit.
Ausgangspunkt seiner Arbeit ist das Staunen über unscheinbare Details ebenso wie über das Offensichtliche - eindrucksvolle Naturphänomene, Bauwerke oder Ereignisse ebenso wie kleine Alltagsgesten und vermeintlich selbstverständliche Traditionen. Von dort aus beginnt Stracke zu recherchieren, Verbindungen herzustellen und das Beobachtete in größere kulturelle, historische oder gesellschaftliche Kontexte einzuordnen. Jedes Aha ist der Auftakt zu einer fesselnden und unterhaltsamen Reise, an deren Ende sich einzelne Eindrücke, Fakten und Geschichten wie Mosaiksteine zu einem Gesamtbild fügen.
In "Aha sagt man überall" nimmt Elmar Stracke seine Leserinnen und Leser mit auf eine dreimonatige Weltreise über vier Kontinente. Das Buch ist weder klassisches Reisetagebuch noch nüchterner Reiseführer, sondern ein erzählendes Sachbuch, das persönliche Reiseerlebnisse mit überraschenden Alltagsbeobachtungen, Fakten und Hintergründen verbindet - lehrreich und unterhaltsam.
Als studierter Philosoph und langjähriger Wissenschaftskommunikator beschäftigt sich Stracke seit vielen Jahren damit, komplexe Themen verständlich und zugänglich aufzubereiten. Seine publizistischen Schwerpunkte liegen unter anderem auf Alter, Demografie und vergleichender Wirtschafts- und Sozialpolitik. Diesen Themen widmet er sich auch in seinem Podcast "Alter, was geht?". Für seine im wbv Verlag erschienene Dissertation "Die kalendarische Altersgrenze im Rentensystem: Willkür oder Gleichheit?" wurde er 2023 mit dem Forschungspreis des Forschungsnetzwerks Alterssicherung ausgezeichnet. Er ist Fellow am Zentrum für neue Sozialpolitik.