
London, 1818. Elfrida Pennant hat einmal zugesehen, wie ein Mann sich für ihre eigene Musik verneigte - während sie mit den Händen klatschte, die sie geschrieben hatten. Das wird ihr nicht noch einmal passieren.
Als Viscount Aveling ihre unvollendete Kantate im eigenen Musikzimmer entdeckt und sie für das wichtigste Benefizkonzert der Season engagiert, stellt sie eine Bedingung, die jeden anderen Mäzen in die Flucht geschlagen hätte: Ihr vollständiger Name gehört aufs Programm. Kein Kürzel. Keine "Dame von gebildeten Verhältnissen". Ihr Name - oder keine einzige Note.
Theophilus Arden verbirgt seit sieben Jahren ein Geheimnis, das ihn seinen Ruf und seinen Sitz im Stiftungsrat kosten könnte: Seit einem Fieber hört er auf seiner linken Seite nicht mehr sicher. Kontrolle war seine einzige Verteidigung - bis eine Komponistin ohne Titel ihm zeigt, was es bedeutet, wirklich gehört zu werden.
Sechs Wochen bis zur Aufführung. Ein Stiftungsrat, der jede Gelegenheit nutzt, sie zum Schweigen zu bringen. Ein Verleger mit einer alten Klausel und einem älteren Groll. Und zwischen zwei Menschen, die sich beide geschworen haben, nie wieder die Kontrolle über ihre eigene Geschichte abzugeben, wächst etwas, das keiner von ihnen für möglich gehalten hätte.
Sie kämpft für ihren Namen. Er kämpft dafür, zum ersten Mal gesehen zu werden, ohne etwas zu verstecken. Und beide müssen lernen: Liebe ist kein Duett, in dem eine Stimme leiser werden muss, damit die andere klingt.
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