hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt
Meinung:Auf dieses Buch war ich sehr gespannt gewesen. Das Cover wirkte sofort auf den ersten Blick sehr einladend und die Vorfreude auf einen Wohlfühlroman im winterlichen Schweden war dadurch sehr hoch. Bei dem Buch handelt es sich um Zimtschnecken und Schneegestöber von der Autorin Hanna Blixt.Im Mittelpunkt steht Nora, die frisch getrennt in Leksand ankommt. Zurück an dem Ort, mit dem sie glückliche Momente aus ihrer Kindheit verbindet, hofft sie dort die Ruhe und einen klaren Kopf zu bekommen, wohin ihre Zukunft gehen soll. Als sie das kleine rote Holzhäuschen an einem See das erste Mal sieht, fühlt sie sich sofort wohl und mietet es an. Es gibt viel dort zu tun, genau das richtige um sich zu entfalten. Ihr Nachbar Victor, unterstützt sie, wenn sie ihn braucht und schon bald vermischen sich zwischen in den Zukunftsplänen auch aufkeimende Gefühle...Ich hatte mich auf eine Reise ins winterliche Schweden gefreut und das ist der Autorin auch sehr leicht gelungen. Allerdings konnte ich mich nicht so richtig vom Geschehen treiben lassen.Obwohl die Autorin die Charaktere an für sich gut beschrieben hat, so fand ich nur einen Zugang zu Nora, auch wenn sie so einige Entscheidungen traf, die ich nicht so richtig nachempfinden konnte. Ihr Nachbar Victor, blieb mir hingegen zu blass und unnahbar. Aber dieses Empfinden, hatte ich auch leider bei einigen weiteren Charakteren, was sich wiederum natürlich auch auf das Leseempfinden auswirkte. Vieles blieb einfach zu blass und auch die großen Emotionen blieben aus.Was mich sehr überrascht hatte, war die Tatsache, dass es kurzzeitig einen zweiten Erzählstrang gab, der den Leser in die Vergangenheit entführte. Auch wenn ich genau solche Bücher liebe, die mich auf eine Zeitreise entführen, so blieben aber auch die Bilder in diesen Abschnitten eher farb- und emotionslos Da fehlten mir die Tiefe zu sehr. Während die Geschichte und die Handlung eher keinen positiven Eindruck bei mir hinterlassen, war das Setting mit dem schwedischen winterlichen Flair hingegen sehr intensiv.Fazit:2 Sterne für einen Roman, der mir leider zu farb und emotionslos blieb