Henry & Halle ¿¿ - 4,5 ¿
Mit Daydream ist sie nun abgeschlossen - die Maple Hills Reihe. Um meinem Learning vom Read von Wildfire (auch interconnected standalones möglichst zeitnah lesen um alle Personen noch präsent zu haben) gerecht zu werden, habe ich dieses Mal nicht so lange gewartet um weiterzulesen bzw. die Reihe zu beenden.In diesem Teil geht es um Henry, ein weiteres Mitglied der Eishockey-Mannschaft und um Halle, die über Aurora (und einen Buchclub! ¿) den Kontakt zu Henry bekommt. Was soll ich sagen? Ich habe es GELIEBT! Ich habe Halle geliebt aber vor allem und uneingeschränkt habe ich Henry geliebt ¿ Wie auch in den anderen Teilen geht es neben der Liebesgeschichte auch um persönliche Struggle. Halle hat aufgrund schlechter Erfahrungen mit ihrem ersten und einzigen Freund bisher sowie deren gemeinsamen "Freunden", die sie nach der Trennung einfach aus der Freundesgruppe ausgeschlossen haben, starke Selbstzweifel und Ängste, nicht richtig dazuzugehören und schnell wieder ausgeschlossen zu werden. Mein Herz ist für sie gebrochen Leute ¿ Ihr Ex hat mich so wütend gemacht, vor allem gegen Ende verhält er sich so unnormal gemein, ohne Worte! Umso schöner, dass unsere Freunde NATÜRLICH zu Halle stehen, ich habe auch hier immer wieder bewundert, wie krass alle füreinander da sind und sich bedingungslos unterstützen ¿ Sie macht eine richtig schöne Entwicklung durch, auch und vor allem wegen Henry...Hach, Henry! Ich wusste bereits in Icebreaker, dass Henry ein ganz besonderer Charakter ist, habe ihn schon dort in mein Herz geschlossen und mich riesig gefreut, dass er ein eigenes Buch bekommen hat. Die Autorin erwähnt im Vorwort, dass sie selbst AuDHS diagnostiziert bekommen hat und viel persönliches in Henry geflossen ist, auch wenn er keine Diagnose erhält. Man merkt es ihm aber an, manchmal ist er gnadenlos ehrlich und selbstsicher wie noch was, um dann andererseits ganz unsicher und überfordert zu reagieren. Ich fand es toll, ihn dabei zu begleiten, wie er (auch mit Hilfe der anderen) versucht, gut damit umzugehen. Ich habe mich so für ihn gefreut, dass er ein verständnisvolles, liebendes Umfeld gefunden hat, die ihn genau so annehmen wie er ist. Auch der Umgang zwischen Halle und Henry war einfach von beiden Seiten super schön.Das Neurodivergenz durch Hannah Grace ganz selbstverständlich und vor allem realistisch, nicht nur durch Henry sondern auch Halles Schwester mit ADHS, in die Geschichte integriert wird, fand ich ganz toll. Dieses Thema betrifft ganz viele und dadurch, dass uns Henry einen Einblick gegeben hat, können viele vielleicht etwas besser verstehen, wie neurodivergente Menschen durchs Leben gehen und mit welchen Schwierigkeiten sie teilweise konfrontiert werden. Ganz toller Abschluss der Reihe, auch wenn ich etwas traurig bin, diese ganz besondere Freundesgruppe nicht mehr wiederzutreffen ¿