Grünes Gold

Ein Holledau-Krimi.
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Vinzenz Graflinger ist eigentlich IT-Experte, hat aber einen Nebenjob, der ihm deutlich mehr Nervenkitzel einbringt: Er arbeitet als Privatdetektiv und hat schon so manchen Fall in seiner Heimat, der Holledau, gelöst. Doch der neue Auftrag erweist si … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Grünes Gold
Autor/en: Helmut Ginzinger

EAN: 9783957800206
Format:  EPUB ohne DRM
Ein Holledau-Krimi.
Allitera Verlag

18. August 2014 - epub eBook - 220 Seiten

Beschreibung

Vinzenz Graflinger ist eigentlich IT-Experte, hat aber einen Nebenjob, der ihm deutlich mehr Nervenkitzel einbringt: Er arbeitet als Privatdetektiv und hat schon so manchen Fall in seiner Heimat, der Holledau, gelöst. Doch der neue Auftrag erweist sich als knifflig: Der Wissenschaftler Martin Treikert vom nahen Hopfenforschungsinstitut glaubt, bespitzelt zu werden, und bittet Vinzenz um Beschattung seines Umfelds. Treikerts Forschungsprojekt »Hopfen gegen Krebs« findet internationale Beachtung, der Erfolg des Projekts ist allerdings nicht in jedermanns Sinn. Kurze Zeit später ist der Wissenschaftler tot - den Sturz von der zwölf Meter hohen Hopfendarre hat er nicht überlebt. Aber war es wirklich ein Unfall, wie die Polizei vorschnell annimmt? Vinzenz ermittelt eigenständig und schwebt bald selbst in größter Gefahr ... Ein spannender »Holledau-Krimi«!

Leseprobe

Kapitel 3

Mein Typ ist gefragt

D er Raum, in dem ich mich bewege, ist vertraut und zugleich befremdend. Unwohlsein macht sich breit und der Versuch, die Augen vollständig zu öffnen, scheitert. Ich kann mich nicht wehren, kann nicht zurück. Durch den kleinen Sehschlitz erscheint alles verschwommen und ich gehe wie auf einem schmalen Steg ohne Halt und ohne Orientierung. Es ist beklemmend heiß. Plötzlich ein Knacken hinter mir in der Dunkelheit, ich erschreck zu Tode. Ich will weglaufen. Eine unsichtbare Kraft hindert mich jedoch daran und ich komme nicht von der Stelle. Der Boden beginnt zu schwingen und ich verliere das Gleichgewicht. Keine Chance mehr, das war’s, mein Gott, tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf. Jetzt geht’s dahin, ich kipp nach vornüber und falle. Ich stürze, endlos, immer tiefer. Mir wird schwarz vor den Augen. Dann bin ich weg. Stille um mich herum. Wer sind die beiden? Ein Mann liegt blutverschmiert auf dem Boden, und eine Frau schwebt leichenblass in einem weißen großen Raum.

Verdammt noch mal, was war das denn? Schweißgebadet wache ich auf und zittere am ganzen Körper. Mein Herz rast wie eine Nähmaschine. Ich hechle wie nach einem Tausendmetersprint. Eine gewisse Erleichterung macht sich erst breit, als ich feststelle, dass um mich herum alles an seinem gewohnten Platz ist. Ich sitze in meinem weichen Bett. Die Schlafzimmermöbel stehen genau dort, wo sie immer standen. Mein Atem wird langsam wieder ruhiger. Von Albträumen bin ich normalerweise nicht geplagt, das war allerdings einer vom Feinsten. So was möchtest du nicht wirklich erleben.

Wie schon gestern Abend vermutet, braucht’s heut Morgen etwas mehr Zeit, bis ich so richtig auf Normaldrehzahl komme. Albtraum oder nicht, ich muss mal mit dem Anderl sprechen, dass er mir nach jeder zweiten Halben Bie
r ein Spezi oder ein Wasser bringt, zwecks Abwechslung und so. Eigentlich möcht ich heute gar nicht aufstehen, aber überwinde mich schließlich doch. Auf dem Weg in den Laden schau ich beim Hubert, unserem Bäcker, vorbei und gönn mir einen Kaffee und eine Butterbrezen.

»Na Vinzenz, du alter Bazi, wie geht’s dir heut Morgen? Ich bin letzte Nacht grad in die Backstuben, wie du vom Stoandl hoam bist; hast dich wahrscheinlich auf den Weg konzentrieren müssen und mich nicht gesehen, oder?«

»Hast’s gut, du alter Brezensalzer, dass du heut nicht meinen Schädel spürst«, sag ich ihm und frag nach einem Aspirin.

Im Stehen genieß ich die Butterbrezen und den Kaffee samt Aspirin. Kurze Zeit drauf bin ich auch schon wieder weg. Mir ist heut noch nicht so recht nach umfangreicher Konversation.

Im Büro fängt das Aspirin endlich zu wirken an und ich leb langsam wieder auf. Die Lena sitzt an ihrem Schreibtisch und macht den allgemeinen Bürokram.

Freitags ist es normalerweise etwas ruhiger im Laden und falls während des Tages beim Wolkenstein nicht gerade das ganze EDV-System abraucht, bleibt es das auch.

»Lena, kannst du bitte das Angebot für den Wolkenstein anpassen? Wir geben denen noch mal drei Prozent, dann ist Schluss. Schick es bitte heute noch weg, damit sie es am Montag auf dem Schreibtisch haben.«

»Geht klar, Chef ? und die Franzi hat grad vorhin wieder angerufen, du sollst dich endlich bei ihr melden.«

»Das mach ich schon noch.« Dass die immer so hetzen muss!

Für ein Gespräch mit der Franzi muss ich mir Zeit nehmen, das kann sich mitunter in die Länge ziehen. Also verzieh ich mich in mein Büro, mach es mir gemütlich und rufe sie an. Ausnahmsweise ist sie recht kurz angebunden, will mich aber unbedingt noch heut am sp&aum
l;ten Nachmittag treffen, am besten in Landshut. Sie hätt einen Auftrag für mich.

Na wenn’s sein muss, fahr ich halt los und verbinde das Ganze mit einer kleinen Shoppingtour. Ab August findest du in den Läden bereits die neue Herbst- und Winterkollektion. Die beste Zeit also, um die aktuellen Modetrends zu checken und mit dem ein oder anderen Teil die Garderobe zu aktualisieren.

Meine Klamotten muss ich mir selber und alleine kaufen. Als zeitweiliger Profisingle hab ich da überhaupt keine andere Wahl.

Manche Männer in verheiratetem Zustand machen sich die Sache mit der Mode und Einkauferei ziemlich einfach. Die warten, bis ihre Ehefrau die alten Klamotten, die sie täglich tragen, nicht mehr sehen kann und ihnen dann schon ein paar Hosen, Hemden und Schuhe zum Aussuchen mit nach Hause bringen wird.

Noch besser, wenn sie nur eine Hose, ein Hemd und ein Paar Schuhe mitbringt, da muss er nicht lange rumprobieren und weiß von vorneherein, dass es der Gattin gefällt.

Bei mir läuft so was nicht, auch nicht, wenn ich in einer Beziehung bin oder irgendwann wieder sein sollte.

Selber Einkaufen ? macht den Mann stark und unabhängig!

Ich bin mir auch meist ziemlich sicher, dass ich trendmäßig richtig liege und die Farben und Formen der Teile, die ich auswähle, zu mir passen.

Und sollte ich wirklich mal kleine Zweifel hegen, wende ich zur finalen Bestätigung meiner Einkaufsleistung einen Trick an. Natürlich frag ich nicht die Verkäuferin, ob mir das neue Outfit steht. Die würde es aus Umsatzgründen keinesfalls wagen, mir was Negatives zu bescheinigen. Ich suche mir meine »Jury« gezielt aus. Möglichst eine Frau in ungefähr meinem Alter oder etwas jünger, die eventuell auch in mein Beuteschema passen würde. Auf eine höfliche Frage, ob dir die gerade ausgesuchten Klamotten stehen oder nicht, s
agt sie dir viel eher ihre wahre Meinung als die Verkäuferin.

Sie hat keine Umsatzzahlen im Kopf und wird auch keinesfalls denken, dass du sie anbaggern willst. Sie denkt jetzt nur an eins, ans Einkaufen und dass sie für sich oder ihre Herde Klamotten mit nach Hause bringt. Sie ist im Kaufrausch und somit völlig bagger-resistent.

Gegen fünf Uhr Nachmittag treff ich mich in der Altstadt vorm Café Vienna mit Franzi. Weil so schönes Wetter ist, sitzen wir im Freien. Als ich mit ein bisschen Smalltalk starten will, unterbricht sie mich gleich.

Das macht sie mit Absicht. Wahrscheinlich ist sie sauer, weil ich nicht sofort auf Pfiff zurückgerufen hab. Obendrein spielt sie gleich einen weiteren Trumpf aus. Sie trägt ein kurzes enges Businesskleid, ärmellos und mit einem kleinen feinen Ausschnitt. Meine Aufmerksamkeit gehört ihr.

»Also Vinzenz«, legt sie ohne Umschweife los. »Ich hab einen Auftrag für dich, allerdings auf Erfolgsbasis.«

»Soll ich dir einen PC oder Laptop aussuchen und verkaufen?«, unterbreche ich sie zugegebenermaßen etwas süffisant. Mir fehlt noch immer das »Vorspiel«.

»Nein, du Hirsch, eine unserer Mandantinnen will sich von ihrem nutzlosen Taugenichts scheiden lassen und braucht ein paar Beweise, dass er nicht ganz der vorbildliche Ehemann ist, als der er sich verkauft. Sie wird ihn so oder so in die Wüste schicken, finden wir allerdings kleine nette Details heraus, wird die Trennung für meine Mandantin entscheidend billiger. Du hast bis Sonntagabend Zeit.«

»Jetzt sag mal, Franzi, das ist doch nicht wirklich euer Stil, solche Methoden anzuwenden. Ehemänner ausspionieren und dann abservieren lassen.«

»Da hast du recht, Vinzenz, nicht unser Stil, aber deiner, und die zusätzlichen Euro kannst du bestimmt gebrauchen oder hat sich an deiner
finanziellen Lage grundlegend was geändert? Nimmst du nun den Auftrag an? Die Mandantin, Frau Kerner, zahlt tausend Euro für brauchbare Fotos. Sie fliegt morgen Vormittag nach Hamburg zu einem Botanik-Kongress und ist Sonntagabend wieder zurück. Vermutlich wird ihr Ehemann am Wochenende was unternehmen, so lange hast du Zeit. Hier ist ein Foto von ihrem Mann, Adresse steht hinten drauf. Der Flug von Frau Kerner geht um zehn Uhr von München. Vermutlich bringt sie ihr Mann dorthin und ab da bist du dran.«

»Das ist alles schön und gut, Franzi, aber wenn ich am Wochenende halb Bayern abfahren soll, brauch ich Spesen im Voraus, dreihundert Euro mindestens.«

»Spesen gibt’s nicht. Du kriegst zweihundert Euro jetzt gleich und die achthundert, wenn du die Fotos lieferst, klar?«

»Liebe Franzi, du kannst manchmal so charmant sein; also her mit den zweihundert Euro. Gibt’s sonst noch etwas, das ich wissen sollte?«

»Nein, du darfst mich aber jetzt zum Pizzaessen einladen, ich hab mich vorher schon ein wenig frisch gemacht«, sagt sie mit einem triumphierenden Lächeln auf den Lippen. »Das ist dir doch bestimmt aufgefallen, oder? Du hast dich ja auch herausgeputzt. Dein neues Hemd passt übrigens hervorragend zu deinem neuen Haarschnitt. Warst du heute beim Friseur?«

Diese Frau bringt mich noch um den Verstand, sie kennt mich besser als ich mich selbst. Ich hab mich natürlich auch etwas aufgebrezelt, soll sie doch sehen, dass mir unsere letzte Trennung nix ausgemacht hat

Wir gehen durch die Altstadt hinauf zum Italiener am Hofberg. Hier gibt’s die beste Pizza und die besten Pastagerichte, dazu meinen Lieblingsbardolino. Ich bin ja sonst schon eher ein Biertrinker, aber heute passt ein Rotwein besser zu dieser nicht so alltäglichen Situation. Wir sitzen ums Eck an einem Zweiertisch und unterhalten uns prächtig.
Sie erzählt mir einen Haufen Zeugs von ihren jüngsten Fällen und dass bei ihr in der Kanzlei das Geschäft noch mehr brummt. Hauptsächlich, seit das neue Scheidungsrecht in Kraft ist und seitdem immer mehr Bundesländer CDs mit Daten von Steuersündern aufkaufen.

Mich freut natürlich, dass sie gut zu tun hat, und es scheint fast so, als hätte sie in den letzten Monaten gar keine Zeit gehabt, sich mit einem anderen Kerl zu beschäftigen. Dass sie sich jetzt sogar dafür interessiert, was ich so in der...


Technik

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