Gegen jede Chance

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Der FBI-Agent Evan Cooper versteht sein Handwerk. Doch sein neuester Auftrag stellt selbst ihn vor eine große Herausforderung. Seine Schutzperson, die sturköpfige Diplomatentochter Monica Callahan, wird von Terroristen bedroht. Trotz bester Sicherhei … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Gegen jede Chance
Autor/en: Irene Hannon

EAN: 9783868279344
Format:  EPUB
Übersetzt von Judith Tippman
Francke-Buchhandlung

1. Juni 2010 - epub eBook

Beschreibung

Der FBI-Agent Evan Cooper versteht sein Handwerk. Doch sein neuester Auftrag stellt selbst ihn vor eine große Herausforderung. Seine Schutzperson, die sturköpfige Diplomatentochter Monica Callahan, wird von Terroristen bedroht. Trotz bester Sicherheitsvorkehrungen gelingt es ihnen, Monica zu entführen und an einem geheimen Ort gefangen zu halten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Evan Cooper ist frustriert und verwirrt: Noch nie hat er bei einem Auftrag derart versagt. Und noch nie ist eine Frau seinem Herzen so nahe gekommen wie Monica. Wird er es schaffen, sie zu befreien, bevor das Ultimatum abläuft?

Irene Hannon studierte Psychologie und Journalistik. Sie kündigte ihren Job bei einem Weltunternehmen, um sich dem Schreiben zu widmen. In ihrer Freizeit spielt sie in Gemeindemusicals mit und unternimmt Reisen. Die Bestsellerautorin lebt mit ihrem Mann in Missouri.

Leseprobe

Kapitel 1

Evan Cooper hatte Frühschichten noch nie gemocht.

In seinen vier Jahren im Hostage Rescue Team des FBI, der Geiselbefreiungstruppe, hatte er schon einiges an Nachtschichten hinter sich gebracht. Die waren in Ordnung. Er würde viel lieber bis Sonnenaufgang aufbleiben, als von diesem derben Alarmruf unsanft geweckt zu werden. Ganz besonders an einem Samstagmorgen nach einer durchgefeierten Nacht.

Mit verhaltenem Stöhnen wühlte er auf seinem Nachttisch herum, bis sich seine Finger um seinen BlackBerry schlossen. Als er den durchdringenden Lärm abgestellt hatte, blinzelte er im Dunkeln zu seiner Uhr hin und zwang seinen verschwommenen Blick, sich zu klären. Laut der LED-Anzeige war es vier Uhr morgens. Zwei Stunden Schlaf.

Zu wenig.

Resigniert rief Coop die eingegangene Nachricht auf. Normalerweise hätte er schon längst einen Adrenalinstoß im Nachdenken darüber bekommen, welche Krise wohl so hochgekocht sei, dass die beste zivile Elitekampftruppe der Nation hinzugezogen wurde. Aber in seinem derzeitigen Zustand rief die Adresszeile in seinem schlafvernebelten Gehirn nicht mehr als milde Neugierde hervor. Warum war die Nachricht an ihn alleine gerichtet und nicht – wie sonst üblich – an das gesamte Team? Mit zusammengekniffenen Augen las Coop im Dunkeln die Anweisung von Les Coplin, dem Chef des HRT.

Wir treffen uns in Quantico. Sofort.

Keinerlei Erklärung. Kein Hinweis darauf, warum dieses Treffen nicht zu einer anständigeren Zeit stattfinden konnte. Nur eine Aufforderung.

Mit anderen Worten, typisch Les.

Nach vier Jahren dieser Dressur schaltete Coop einfach auf Autopilot. Und schon 30 Minuten später tappte er im grellbeleuchteten Flur auf das Büro los, ohne sich so richtig daran erinnern zu können, wie er sich angezogen hatte, nach Quantico gefahren war, die Sicherheitskontrolle passi
ert oder sein Auto geparkt hatte.

Schon fast beängstigend war das.

„Du siehst in etwa so wach aus, wie ich mich fühle.“

Coop drehte sich auf diese ironische Bemerkung hin um. Mark Sanders schloss mit ein paar großen Schritten zu ihm auf und fiel neben ihm in Gleichschritt.

„Ein Bierchen zu viel letzte Nacht?“, erkundigte sich Mark.

„Mindestens eins.“ Coop hielt es für sinnlos, das Offensichtliche zu leugnen. Mark hatte den Großteil des Abends mit ihm verbracht. „Ich nehme an, du hast auch eine Nachricht erhalten?“

„Ja.“ Er sah sich im menschenleeren Flur um. „Sieht aus, als wären es nur wir beide, Kumpel. Ein Zwei-Mann-Job. Könnte interessant werden.“

Vielleicht, stimmte Coop innerlich zu. Wenn ich dann wach bin.

„Wie kommt’s, dass du so munter bist?“ Coop sah misstrauisch zu Mark hinüber. Die beiden waren oft gemeinsam unterwegs, wenn der Auftrag einen Partner erforderte, und das hatte im Lauf der Zeit zu einer echten Freundschaft geführt. „Du hast bestimmt so viel getrunken wie ich.“

„Ich habe auf dem Weg hierher bei der Imbissbude auf einen Kaffee angehalten.“

„Clever.“

„Dachte ich auch.“ Marks Mund verzog sich zu einem Lächeln. „Hey, vielleicht hat Les ja Mitleid mit dir und bietet dir etwas von seinem ganz speziellen Gebräu an.“

Das motorenöldicke Gepantschte des Chefs galt als legendär – und wurde allgemein gefürchtet. „Heute würde ich drauf zurückkommen.“

„Wow!“ Marks Augenbrauen hoben sich fragend. „Mann, dann musst du ja ’ne üble Nacht gehabt haben! Oder du wirst langsam alt.“

„Herzlichen Dank, Kumpel.“ Aber tatsächlich spürte Coop am
heutigen Morgen jedes einzelne seiner 38 Lebensjahre.

Mark hielt vor Les’ Büro an und klopfte Coop mit leisem Lachen auf den Rücken. „Wozu sind Freunde denn da?“ Er hob seine Hand, um anzuklopfen, erstarrte aber, als eine rüde Stimme durch die Türe bellte.

„Steht nicht nur dumm rum. Kommt rein!“

Mark verdrehte die Augen, stieß die Türe auf und trat zur Seite, um Coop als Ersten hineinzuschieben.

„Auf einmal so höflich“, murmelte Coop, als er an ihm vorbeiging.

Mark antwortete wieder mit einem sanften Lachen.

„Setzen!“ Les bedeutete ihnen energisch, Platz zu nehmen und angelte aus dem Meer von Papieren auf seinem Schreibtisch ein paar Aktenordner heraus. Er kaute auf dem Stumpen seiner immerzu vorhandenen aber nie entzündeten Zigarre herum, während er die beiden Männer eingehend betrachtete.

„Ihr zwei seht aus wie ein ausgespuckter Kaugummi.“ Er wandte sich an Coop. „Du ganz besonders. Versorg dich mit Koffein.“ Er deutete zu der Kaffeemaschine auf einem kleinen Tisch an der Wand.

Schweigend stand Coop auf – nicht ohne einen Blick mit Mark gewechselt zu haben –, füllte sich einen Plastikbecher zu drei Vierteln voll und rührte zwei Portionen Kaffeesahne hinein. Er musste dem giftigen Gesöff, das hier in Gestalt von Kaffee daherkam, die Bitterkeit nehmen. Les entgeht einfach nichts, dachte Coop. Den Mann hatte es nur ein kurzes Taxieren gekostet, um festzustellen, wer nach einer nächtlichen Kneipentour mehr mitgenommen war.

Aber seine scharfe Beobachtungsgabe war eigentlich keine Überraschung. Les hatte dem HR-Team in den letzten beiden Jahren vorgestanden. Zuvor war er Mitglied der „Green Beret“, einer Spezialeinheit der amerikanischen Armee, und des HR-Teams gewesen. Er hatte sich durch seinen Weitblick und seine sehr direkte Art
den Respekt jedes einzelnen HRT-Mitgliedes verschafft. Außerdem hatte er den Spitznamen „Bulldogge“ erhalten – dank seines vierschrötigen Körperbaus, seinem kurzgeschorenen grauen Haar und seinem eckigen Kiefer. Ganz zu schweigen von seiner sturen Zielstrebigkeit.

Als Coop wieder Platz nahm und beim ersten Schluck des fiesen Gebräus das Gesicht verzog, beachtete er nicht das Zucken um Marks Lippen, sondern konzentrierte sich auf Les.

„Ich habe hier einen Job für euch. Schon mal von David Callahan gehört?“

Mark warf Coop einen fragenden Blick zu. Auf das fast nicht wahrnehmbare Kopfschütteln seines Partners hin antwortete er für sie beide.

„Nein.“

„Dacht ich mir. Er ist eher unauffällig. Hier ein paar Informationen über ihn, die ihr später mal anschauen könnt.“ Er warf eine Aktenmappe quer über den Tisch. Behindert durch seinen Kaffee fing Coop sie auf, wobei die trübe Brühe gefährlich nahe an den Rand des Bechers schwappte.

Les runzelte die Stirn und kaute auf seiner Zigarre herum. „Immer weitertrinken!“ Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück und achtete nicht auf die leichte Schamröte, die sich über Coops Nacken ausbreitete. „David Callahan arbeitet für das Amerikanische Außenministerium. Und das schon seit vierzig Jahren. Er war an so ziemlich jedem Brennpunkt der Welt, der für die Vereinigten Staaten von Interesse war. Was man so hört, ist er ein Diplomat mit gesundem Menschenverstand und ein zäher aber fairer Verhandlungspartner. Wenn man unseren Außenminister nach einer gelungenen diplomatischen Aktion mit hochrangigen ausländischen Politikern Händchen schütteln sieht, kann man sicher sein, dass David Callahan die Finger im Spiel hatte. Ich nehme mal an, ihr beide wisst um die derzeitige Situation bezügl
ich der Geiseln in Afghanistan.“

Es war eine Feststellung, keine Frage.

Zu Coops Erleichterung hatte Mark Erbarmen mit ihm und reagierte auf diesen Ball, den ihnen der Chef zuwarf. Der Kaffee fing zwar an zu wirken, aber noch war Coop nicht in der Lage, in dieses Spiel einzusteigen.

„Ja. Um die Grundlagen zumindest. Eine bisher nicht identifizierte Terroristengruppierung hat vor einer Woche drei Amerikaner gekidnappt und fordert sowohl die Freilassung von Extremisten als auch ein stattliches Lösegeld. Die Geiseln sind ein Mitarbeiter einer Nachrichtenagentur, der Leiter einer humanitären Organisation und ein Angestellter des Außenministeriums. Nach meinen letzten Informationen ist die Angelegenheit ziemlich festgefahren.“

„So ist es. Die Situation ist heikel. Callahan hält sich zwar konsequent an unsere Strategie des Nichtverhandelns mit Terroristen, steht aber unter enormem Druck, das Außenministerium und die afghanische Regierung davon zu überzeugen, dass diese Haltung überdacht werden sollte. Und die Terroristen erhöhen ganz einfach den Einsatz.“

Les beugte sich vor und reichte Mark eine weitere Mappe. „Hintergrundinformationen zu Monica Callahan, Davids Tochter.“

„Was hat sie damit zu tun?“ Mark nahm die Mappe entgegen.

„Nichts. Noch nicht. Und es ist eure Aufgabe, dafür zu sorgen, dass das auch so bleibt.“

„Ich glaube, das verstehe ich nicht.“ Zwei scharfe Falten erschienen zwischen Marks Augenbrauen.

„Vor drei Stunden sorgten die Terroristen dafür, dass David Callahan nun ein ganz persönliches Interesse am Ausgang dieser Sache hat – sie bedrohen jetzt seine Tochter.“ Les wandte sich an Coop. „Kannst du mir folgen?“

„Ja, Sir. Aber ich glaube, ich verstehe das auch nicht so ganz. Sollte sich um so etwas nicht das Personal des
Außenministeriums kümmern?“

„Im Prinzip ja. Für David Callahans Sicherheit wird intern gesorgt. Aber für seine Tochter wollte er den besten Schutz, der zu haben ist. Und er hat sich an die höchsten Stellen gewandt, um ihn zu bekommen.“

„Der Außenminister hat darum gebeten, das HRT einzuschalten?“ Mark sah...


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