In der kleine Hobbit von J.R.R. Tolkien geht es darum, dass der Hobbit Bilbo Beutlin aus dem Auenland unerwartet Besuch bekommt. Nämlich von 13 Zwergen. Diese Zwerge wollen unter der Führung von Thorin Eichenschild, Sohn von Thrain, Sohn von Thror, ihre alte Heimat zurückerobern. Diese wurde vor vielen Jahren von einem besonders gierigen Drachen, Smaug genannt, beschlagnahmt, da die Fürsten von Dal sehr reich waren. Die Zwerge suchten nun für ihr Vorhaben einen Meisterdieb und ihr guter alter Freund und Berater, der Zauberer Gandalf, wählte Mister Beutlin, denn er sah etwas in ihm, was niemand sonst sah. So zogen sie gemeinsam los und mussten sich einer Menge Herausforderungen stellen. Doch wenn sie je am einsamen Berg ankommen würden, würde dort der Drache auf sie warten...Der kleine Hobbit ist die Vorgeschichte zu dem riesigen Fantasy-Epos der Herr der Ringe. Aber nicht nur das. Es ist auch eine Geschichte die in sich selbst abgeschlossen ist, da es einzig und allein wegen des Ringes, den Bilbo findet, auf Herr der Ringe anspielt. Das Buch ist in einem älteren Schreibstil geschrieben, dass heißt, es ist etwas anstrengender zu lesen, als heutzutagige Bücher. Man muss sich einmal reinfinden, aber dann kommt man eigentlich damit zurecht. Außerdem ist es gut, das Buch vor den HdR-Büchern zu lesen (wenn man das vorhat;-), da diese noch etwas schwieriger sind. Man merkt aber, wie viel dahinter steckt. Es ist nicht bloß eine einfache Geschichte, es hat einen Hintergrund mit ganz viel Liebe und Detail, was es zu einem literarisch sehr wertvollen Buch macht. Die Welt ist faszinierend und realistisch und jeder Ort, jeder Charakter hat eine eigene Bedeutung.Für mich ist der kleine Hobbit ein sehr schönes Buch, was ich immer wieder sehr gerne lese.