Kurzweilige Unterhaltung, für mich jedoch die ein oder andere "überraschende" Wendung zu viel.
Sawyer hat das Rätsel um ihren Vater gelöst, steht jedoch vor neuen Herausforderungen. Eigentlich wollte sich die Familie nur ein paar schöne Tage am See machen, dabei erhalten die Mädchen eine Einladung zu den White Gloves, einer elitären Studentinnenverbindung. Bei einer der Initiationsriten tauchen die Überreste einer jungen Frau auf. Je mehr Fragen Sawyer stellt, desto mehr schreckliche Geheimnisse kommen ans Licht, auch die ihrer eigenen Familie. Ich war bereits kein großer Fan des ersten Bandes der Dilogie, da ich besonders zu den Protagonisten keinen wirklichen Zugang finden konnte. Leider ist mir das auch im zweiten und letzten Band der Reihe nicht gelungen. Weder mit Sawyer noch mit einem der anderen Charaktere konnte ich wirklich mitfiebern, auch wenn ich nicht sagen kann, warum es mir so schwergefallen ist. Die Geschichte an sich ist durchaus spannend geschrieben, mir waren die vielen Wendungen, die die Story nimmt, jedoch zu viel. Dadurch wirkte die Geschichte für mich einfach zu konstruiert. Wer eine kurzweilige und wendungsreiche Geschichte sucht, ist hier sicherlich an der richtigen Adresse, es gibt jedoch deutlich bessere Reihen der Autorin, die ich mehr empfehlen würde.