Es wird einem lebenswarm beim Lesen.
Tages-Anzeiger
Es sind verstörende, beängstigende Geschichten, dicht und irritierend. Ein schmales Buch, das lange nachhallt.
Sonntagszeitung
Es sind nur acht Erzählungen von gerade achtzig Seiten, die Amann vorlegt. Aber so sehr sich die Texte darin ähneln, dass sie alle den Grat von grauer Normalität und Schrecken entlang führen, so variantenreich sind sie konzipiert...Amanns Domäne ist die Kunst des Unspektakulären.
Süddeutsche Zeitung, Karl-Markus Gauß
.. ein Sprachartist ... Jeder Text baut eine Welt auf und variiert Amanns Thema, die Einsamkeit des Menschen, formal, stilistisch, im Tempo, in der Inszenierung. Gemeinsam ist ihnen die Reduktion auf das Nötige und die Virtuosität der sprachlichen Durchführung.
Der Landbote
... stilsicher ... mit fast durchwegs unprätentiöser Klarheit ...
Mittelland Zeitung, Roland Erne
In seinem Prosaband "Zimmer zum Hof" erweist sich Jürg Amann einmal mehr als grandioser Kurzerzähler. Pointiert und sprachlich präzise lotet er die Tiefen menschlichen Irrtums und die Brüchigkeit unserer Wahrnehmungsweisen aus. ... Die Art und Weise, wie er Erwartungen fehlleitet und seine Erzählungen auf ungeahnte Pointen hin zuspitzt, ohne dabei konstruiert oder Effekt heischend zu wirken, ist nahezu einmalig in der gegenwärtigen deutschsprachigen Literatur. Seine Meisterschaft gründet jedoch nicht allein in der Pointiertheit seiner Texte. Der Komplexität der behandelten Themen steht eine sprachliche Verknappung und Kürze entgegen, die dem Leser dennoch niemals das Gefühl vermittelt, dass hier irgendetwas unterschlagen worden oder schlicht zu kurz gekommen sei.
literaturkritik.de, Anno Bechte
Jürg Amann beherrscht die Kunst der kleinen Form.
Vorarlberger Nachrichten, Bruno Lässer
... ein Meister der Schlüsse und Pointen.
Biel-Bekemer Dorf-Zytig
Der Schweizer Schriftsteller beeindruckt mit einer konzentrierten klaren Sprache, die vermeintlich alltägliche Begebenheiten in ihrer Außerordentlichkeitvor Augen führt ... Amanns Erzählweise öffnet gekonnt den Blick für die Skurrilität, die unter der Oberfläche des Alltags lauern.
bn.bibliotheksnachrichten
Nach der preisgekrönten wie gleichwohl umstrittenen "Pornographischen Novelle" (2005) hat sich Jürg Amann wieder den leiseren Tönen zugewandt, Erzählungen geschaffen, die sich aber nicht minder eignen, um über die Wechselwirkung von Vorstellung und Wirklichkeit nachzudenken.
baz, Markus Bundi
Jürg Amanns Erzählungen eignen sich trefflich, um über Vorstellung und Wirklichkeit sowie über die Verknüpfungen von Erinnerung und Gegenwart nachzudenken. Insbesondere bieten sie den Stoff dazu, was Literatur zu Leisten im Stande ist. Man kann aber auch einfach nur lesen.
Südkurier, Markus Bundi