Ein eher leises und gemütliches Buch mit ganz tollem Setting.
INHALT: Evie ist eine Mâgame und gehört damit zu einer magischen, französischen Familie. Sie alle sind Seelenmagier, die die Seelen der sterbenden in sich aufnehmen und nur so überleben können. Deshalb ist sie in dem kleinen Dorf, in dem sie lebt, auch so verhasst und auch von ihrer Familie erhält sie nicht wirklich Unterstützung, vor allem nicht von ihrer strengen Oma. Dann trifft sie Arthur und verabredet sich fortan mit ihm am Fluss. Doch ihre grand-mére kommt ihr auf die Schliche und will verhindern, dass die beiden weiterhin zusammen bleiben. Nachdem sie dies fast geschafft hat, fliehen sie gemeinsam zu Arthurs zu Hause - zum Cirque de Coer. Doch schnell verlieren sich die beiden aus den Augen und anscheinend hat nur der fiese Rémi gesehen, was mit ihm geschah. Doch dafür muss Evie einen hohen Preis zahlen.MEINE MEINUNG: Mir fällt es tatsächlich etwas schwer, die Geschichte zu bewerten. Nicht nur, dass ich nie richtig rein kam (was aber der Tatsache geschuldet ist, dass ich immer so viel nebenbei lesen musste), die Story ist einfach deutlich langsamer als andere Fantasy-Geschichten und dementsprechend läuft sie sehr gemütlich vor sich hin. Evie als Charakter war für mich leider nie zu 100% spannend, dafür mochte ich Rémi wirklich gerne und hab mich immer gefreut, wenn er wieder Teil der Szene war. Generell ist der Zirkus wirklich toll beschrieben, super fantasie- und geheimnisvoll, sodass ich mir das Buch als Film wirklich total gut vorstellen könnte (ein klein wenig hat mich das Feeling an den Mitternachtszirkus erinnert). Ich hab wirklich lange mit mir gehadert, ob ich Teil 2 auch lesen möchte, aber ich glaube, der Cliffhanger am Ende war wirklich zu groß, sodass ich wohl den 2. Teil auf meine Wunschliste schreiben werde.