Weihnachten naht und damit die Zeit, in der wir Freunden und Familie eine Karte schreiben und uns mal wieder auffällt, dass wir uns doch öfters Zeit füreinander nehmen sollten und nicht nur an Weihnachten. Aber nicht für alle ist die Weihnachtszeit im Kreis der Familie eine schöne Zeit.
Was würde passieren, wenn du gnadenlos ehrlich deiner Familie und Freunden schreibst, was du an ihnen seit Jahren nicht leiden kannst?
Tegan schreibt auf Anraten ihres Therapeuten diese Weihnachtskarten und versehentlich werden sie auch verschickt, sogar an ihren Chef. Kein Wunder, dass sie einsam und ohne Job die Weihnachtstage allein in ihrer Wohnung in London verbringen wird. Doch wie es der Zufall will, lernt sie kurz zuvor den Schotten Kieran MacTavish kennen und dieser hat seine eigenen Gründe, warum er nicht allein zu seiner Familie in die Highlands fahren will.
Statt allein und traurig in London findet sich Tegan plötzlich in einem Schloss in den verschneiten Highlands wieder, da wäre ich auch gerne dabei.
Kierans Familie ist einfach zauberhaft, von den MacTavishs möchte ich bitte adoptiert werden .
Karin Lindberg gelingt es mühelos, mich in die schottischen Highlands zu versetzen. Während ich das überraschend ausgezeichnete Essen genieße, heiße Schokolade am Kaminfeuer trinke und dem Spiel der Schneeflocken vor dem Fenster zusehe, erfasst mich eine heimelige friedliche Weihnachtsstimmung.
Daneben amüsiere ich mich über Tegan und Kieran, die seiner Familie ein Paar vorspielen und dabei fast nicht merken, wie aus dem Spiel plötzlich Ernst wird. Mein besonderer Liebling in der Familie ist Grandma Moira, die alte Dame hat es faustdick hinter den Ohren und ihr kann keiner ein X für ein U vormachen.
Wer sich auch von der Autorin gedanklich in das romantische Schloss in den Highlands versetzen lassen will, dem empfehle ich Fake Dates im Schottenrock sehr gerne weiter. Ob dabei die Frage geklärt wird, was der Schotte unter dem Rock trägt, müsst ihr selbst herausfinden.