Mit Der letzte Tanz hab ich den zweiten Teil der Niederbayern-Krimi um Professor Cornelius von Karoline Eisenschenk gelesen. Es war wieder richtig spannend.
Professor Cornelius fährt nach Neukirchen, weil er sich dort den bekannten Schäfflertanz ansehen will. Dieser wird nur alle sieben Jahre zur Faschingszeit gezeigt und ist weithin bekannt.
Doch mit der Ruhe in Neukirchen wird es nix. Kurz nach der Ankunft von Cornelius findet der Vortänzer Julian nachts auf seinem Auto eine tote Ratte. Kurz darauf erhält dieser seine eigene Todesanzeige. Beim Geburtstag seiner Mutter wird er in der Toilette eingeschlossen und der Mülleimer angezündet. Und dann verunglückt auch noch der zweite Vortänzer Sebastian in Julians Auto, an dem die Radmuttern gelöst waren.
Eigentlich will sich Cornelius ja nicht in die Ermittlungen einmischen. Aber wie schon im ersten Teil, kommt er auch jetzt durch seine sympathische Art zu neuen Bekanntschaften und auch vielen Informationen. Dass es für ihn wieder richtig gefährlich wird, dafür kann er eigentlich gar nix, er meinte es doch nur gut.
Auch in diesem Teil war ich lange am Rätseln, wer denn der Täter ist. Oder gibt es vielleicht sogar mehr als einen Täter? Die Autorin legt so einige Fährten, was das ganze echt spannend macht.
Jede Situation könnte sich genauso ereignen. Auch die Charaktere sind realistisch gezeichnet, einige sympathisch, andere weniger. Wir lernen neue Charaktere kennen, aber es haben auch Protagonisten aus dem ersten Teil ihren Auftritt.
Ich hatte spannende Lesestunden, weswegen es von mir eine klare Leseempfehlung gibt.